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Erfurter Herbstlese
Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Sept. 01 2019

Luise Edom verlässt nach ihrem Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur die Herbstlese

„Ich konnte alles ausprobieren“

Vorerst zum letzten Mal nahm Luise auf unserem roten Sofa Platz.
Vorerst zum letzten Mal nahm Luise auf unserem roten Sofa Platz.

Der Verein „Erfurter Herbstlese“ ist auch Einsatzort für junge Leute, die hier ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur absolvieren. Zu den vielen guten Erfahrungen, die wir dabei bereits machen konnten, kommen jetzt die mit Luise Edom dazu. In den vergangenen zwölf Monaten ist die 20-jährige Erfurterin zu einem anerkannten Mitglied des Teams geworden, die auch eigene Ideen in die Festivals und den Betrieb im Kultur: Haus Dacheröden einbrachte – und umsetzte. Nun beginnt ihr Studium in Potsdam, für das wir nur das Beste wünschen. Doch zuvor baten wir Luise noch zum Abschiedsgespräch.

Aug. 28 2019

Herbstlese 2019 lädt zu 73 Veranstaltungen ein

„Träume sind Schäume?“

Stellten das Herbstlese-Programm 2019 vor (von links): Katja Kemnitz, Stadtwerke Erfurt Gruppe-Geschäftsführer Pater Zaiß, Monika Rettig, Dirk Löhr und Lena Walter.
Stellten das Herbstlese-Programm 2019 vor (von links): Katja Kemnitz, Stadtwerke Erfurt Gruppe-Geschäftsführer Pater Zaiß, Monika Rettig, Dirk Löhr und Lena Walter.

Die „Erfurter Herbstlese“ startet am 21. September mit dem traditionellen Literarischen Quartett in ihre 23. Saison. Bis zum Abschluss am 16. Dezember, den wie gewohnt der Kritiker Denis Scheck bestreitet, sind unter dem Motto „Träume sind Schäume?“ insgesamt 73 Veranstaltungen geplant, kündigte die Programmchefin des Literaturfestivals, Monika Rettig, am Mittwoch an. Neben dem „Hauptquartier“ – dem Kultur: Haus Dacheröden mit 34 Angeboten – ist die Herbstlese auch wieder im Theater, im Atrium der Stadtwerke, im Kaisersaal, dem Evangelischen Ratsgymnasium und anderen Erfurter Orten zu erleben.

Juni 13 2019

Aufruf zum Eobanus-Hessus-Wettbewerb für junge Schreibende

Die Tradition lebt

Gaben den Startschuss für 2019: Lena Walter (Geschäftsführerin Kultur: Haus Dacheröden), Michael Helbing (Kulturredakteur „Thüringer Allgemeine“), Monika Rettig (Herbstlese-Verein) und Tobias Knoblich (Kulturdezernent der Stadt Erfurt).
Gaben den Startschuss für 2019: Lena Walter (Geschäftsführerin Kultur: Haus Dacheröden), Michael Helbing (Kulturredakteur „Thüringer Allgemeine“), Monika Rettig (Herbstlese-Verein) und Tobias Knoblich (Kulturdezernent der Stadt Erfurt).

Nach seiner Revitalisierung im vergangenen Jahr ruft der Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb auch 2019 wieder junge Schreibende dazu auf, ihre Texte einzusenden. Am 12. Juni starteten die Stadt Erfurt gemeinsam mit dem Herbstlese-Verein in die neue Saison. Gesucht werden wieder junge Texte, die zwei Kriterien erfüllen müssen: Zur Teilnahme sind zum einen alle 18- bis 30-Jährigen zugelassen, die in Thüringen leben. Zum anderen gelten eine Obergrenze von 10.000 Zeichen für einen Text oder ein Maximum von drei Gedichten.

Mai 14 2019

Der Grafiker Rolf Escher zeigt ab Donnerstag eine Auswahl seiner Arbeiten

Das Sichtbare und das Unsichtbare

Katja Kemnitz vom Kultur: Haus Dacheröden bei den letzten Vorbereitungen für die Ausstellung.
Katja Kemnitz vom Kultur: Haus Dacheröden bei den letzten Vorbereitungen für die Ausstellung.

Über das Vermessen der Erinnerungen“ heißt eine Ausstellung, die ab 17. Mai im Haus Dacheröden faszinierende Zeichnungen und Druckgrafiken versammelt. Ihr Schöpfer ist der Grafiker Rolf Escher. Birgit Kummer sprach wenige Tage vor der Vernissage mit dem international gefragten Künstler. Er arbeite vor dem Motiv, versuche das Sichtbare, aber auch das Unsichtbare in den Dingen zu erfassen, sagte ihr Escher. Und fügte hinzu: „Dann kann der Betrachter das alles weiterdenken, mit seiner Fantasie mischen, sich Geschichten dazu ausdenken".

Mai 01 2019

Uschi Brüning singt, liest, erzählt – und das Publikum ist hin und weg

Eine Stimme wie keine zweite

Wegen der großen Nachfrage wurde der Auftritt von Uschi Brüning auch auf einer Videoleinwand in der Galerie gezeigt.
Wegen der großen Nachfrage wurde der Auftritt von Uschi Brüning auch auf einer Videoleinwand in der Galerie gezeigt.

Uschi Brüning ist mit „So wie ich“ eine interessante, lesenswerte Autobiografie gelungen - auch dank der Hilfe von Krista Maria Schädlich, die schon Lektorin der Manfred-Krug-Bücher war. Dennoch erfreut es das Erfurter Publikum im Kultur: Haus Dacheröden wohl am meisten, dass ihm keine klassische Buchlesung geboten wird, sondern eher ein exklusives Klubkonzert. Für dessen Gelingen hat Uschi Brüning einen hochbegabten jungen Musiker mit bekanntem Namen an ihrer Seite: Lukas Natschinski, Jahrgang 1995, jüngster Sohn des Komponisten Gerd Natschinski.

April 10 2019

Marion Brasch stellt ihr kleines feines Buch „Lieber woanders“ vor

Eine echt erfundene Geschichte

Dieses Mal war Marion Brasch in eigener Sache in Erfurt unterwegs.
Dieses Mal war Marion Brasch in eigener Sache in Erfurt unterwegs.

Dauerhaft und sehr erfreulich darf man die Beziehung nennen, die der Herbstlese-Verein und Marion Brasch seit Jahren pflegen. Ihre ersten drei Bücher „Ab jetzt ist Ruhe“, „Wunderlich fährt nach Norden“ und „Die irrtümlichen Abenteuer des Herrn Godot“ hat die Berlinerin allesamt in Erfurt vorgestellt, ebenso den wunderbaren Theaterabend „Bleiben will ich, wo ich nie gewesen bin“ für ihren berühmten Bruder Thomas. Nicht zu vergessen: Sie moderiert inzwischen seit einigen Jahren den Debütantensalon der Herbstlese in der "Mehlhose".

April 01 2019

Im Kultur: Haus Dacheröden soll ein Generationencafé entstehen

Luise gewinnt beim „Tatort Kultur“

Aus den Händen von Dr. Grisko erhielt Luise Edom ihre Urkunde als Gewinnerin im Wettbewerb "Tatort Kultur".
Aus den Händen von Dr. Grisko erhielt Luise Edom ihre Urkunde als Gewinnerin im Wettbewerb "Tatort Kultur".

Es ist eine schöne Tradition: Die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen unterstützt besonders interessante Projekt im Freiwilligen Sozialen Jahr Kultur. Und das nicht nur mit schönen Urkunden, sondern auch mit 500 Euro, die bei der Realisierung der Vorhaben helfen sollen. Jetzt war es wieder soweit. Dr. Michael Grisko, Referent für Projektentwicklung und -förderung bei der Kulturstiftung zeichnete drei Gewinnerinnen des Wettbewerbs „Tatort Kulturaus. Gewonnen hat auch das Projekt von Luise Edom, unsere Freiwillige im Kultur: Haus Dacheröden.

März 28 2019

Lutz Lindemann erzählt aus seinem Fußballer-Leben (Teil I)

Von Vieselbach nach Drackendorf

Lutz Lindemann erzählte auch von Geldscheinen im Kühlschrank.
Lutz Lindemann erzählte auch von Geldscheinen im Kühlschrank.

Reden Rot-Weiß-Fans vom Erzrivalen am Saalestrand, kommt ihnen das Wort der verbotenen Stadt Jena nicht über die Lippen. Man weicht auf Drackendorf aus. Umgedreht reden Carl Zeiss-Fans nur von Vieselbach statt Erfurt. Lutz Lindemann hat für beide Vereine gespielt. Im Juli wird er 70. Er hat eine Menge erlebt und darüber ein Buch geschrieben: „Optimist aus Leidenschaft: Mein Leben“. Der frühere Spielvordenker und -lenker stellte es jetzt bei der Frühlingslese im ausverkauften Haus Dacheröden zusammen mit Ko-Autor Frank Willmann vor.

März 27 2019

Wolfram Eilenberger und sein hochgelobter Bestseller „Zeit der Zauberer“

Die Stunde der Philosophen

Seit 2007 ist Wolfram Eilenberger, der auch eine Trainerlizenz des DFB besitzt, aktives Mitglied der deutschen Autorennationalmannschaft Autonama.
Seit 2007 ist Wolfram Eilenberger, der auch eine Trainerlizenz des DFB besitzt, aktives Mitglied der deutschen Autorennationalmannschaft Autonama.

Die Kritiker singen fast ausnahmslos geradezu Hymnen auf Wolfram Eilenberger preisgekrönten Sachbuch-Bestseller „Zeit der Zauberer. Das große Jahrzehnt der Philosophie 1919 – 1929“. Rüdiger Safranski, der selbst Sachbücher spannend wie Romane zu schreiben vermag, merkt zu Eilenbergers Opus Magnum an: „Dieses anschaulich geschriebene, gedankenreiche und schön erzählte Buch schildert die Jahre zwischen 1919 und 1929, in denen Heidegger, Wittgenstein, Benjamin und Cassirer Weltbedeutung gewannen." Jetzt war der Autor damit in Erfurt zu Gast.

März 26 2019

Der Ärzte-Drummer stellt seinen Roman „Scharnow“ im Gewerkschaftshaus vor

Der doppelte Bela B

Bela B ist Schlagzeuger, Gitarrist, Sänger, Songwriter, Komponist, Schauspieler, Synchron-und Hörbuchsprecher, Drehbuch- und Kurzgeschichtenautor, Radio-Moderator sowie Comicbuch-Verleger - und jetzt auch Romancier.
Bela B ist Schlagzeuger, Gitarrist, Sänger, Songwriter, Komponist, Schauspieler, Synchron-und Hörbuchsprecher, Drehbuch- und Kurzgeschichtenautor, Radio-Moderator sowie Comicbuch-Verleger - und jetzt auch Romancier.

Lesung ist eine höchst unvollkommene Beschreibung dessen, was Bela B im Gewerkschaftshaus treibt. Dieser Star wäre als Multitalent mit reinem Vorlesen unterfordert, schreibt der Berichterstatter. Der späte Romancier kommt mit Morgenmantel über dem Schlafanzug und in Schlappen auf die Bühne. Auf einer großen Leinwand neben ihm sieht man eine Zeichnung von Scharnow, jenem Ort, der den Titel für das Buch stiftet. Scharnow, erzählt Bela B, sei ein Dorf nördlich von Berlin, wo, wie sich später noch zeigen werde, der Hund nur scheinbar begraben liege. 

Über uns

Erfurter Herbstlese e.V. - Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Unser Literaturverein organisiert seit 1997 die Erfurter Herbstlese, die zu den großen literarischen Veranstaltungsreihen in Deutschland gehört. Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Öffnungszeiten

  • Di-Fr: 12.00 - 17.00 Uhr
    Sa: 10.00 - 15.00 Uhr

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