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Erfurter Herbstlese
Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Mai 2020

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Mai 04 2020
4. Mai 2020 19:30:00

19:30 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

"Neu aufgeblättert": Margaret Mitchell. Vom Wind verwehtAbgesagt

Margaret Mitchell: Vom Wind verweht
Margaret Mitchell: Vom Wind verweht

Der Film „Vom Winde verweht“ zählt zu den erfolgreichsten der Filmgeschichte, und auch das Buch war ein Bestseller und wurde 1937 ins Deutsche übersetzt. Aber werden diese Übersetzung und die Verfilmung dem Original gerecht? Nein, sagt Andreas Nohl. Zusammen mit Liat Himmelheber legt er eine Neuübersetzung vor, die den romantisierenden Stil, die rassistischen Stereotypen und den teils kitschigen Ton der ersten Übersetzung vermeidet und uns diesen Klassiker als den epischen amerikanischen Roman lesen lässt, der Konflikte und Brüche beschreibt, die die USA bis heute prägen.

Künstler: Margaret Mitchell, Andreas Nohl & Torsten Unger

Mai 07 2020
7. Mai 2020 19:00:00

19:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Katerina Poladjan. Hier sind LöwenAbgesagt

Foto: Andreas Labes
Foto: Andreas Labes

1915: Die alte Bibel einer armenischen Familie an der Schwarzmeerküste ist das Einzige, was den Geschwistern Anahid und Hrant auf ihrer Flucht bleibt. Hundert Jahre später in Jerewan wird der Restauratorin Helen eine Bibel anvertraut. »Hrant will nicht aufwachen«, hat jemand an den Rand einer Seite gekritzelt. Helen taucht ein in die Rätsel des alten Buches, in das moderne Armenien und in eine Geschichte vom Exil, vom Verlorengehen und vom Schmerz, der Generationen später noch nachhallt. Und sie bricht auf zu einer Reise an die Schwarzmeerküste und zur anderen Seite des Ararat.

Mai 08 2020
8. Mai 2020 19:00:00

19:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Florin Iaru. Die grünen BrüsteAbgesagt

Florin Iaru. Die grünen Brüste
Florin Iaru. Die grünen Brüste

„Die grünen Brüste“ (Sînii verzi) ist der dritte Kurzprosaband des rumänischen Dichters und Publizisten Florin Iaru. Er nimmt die Leser mit auf eine Reise durch die Genres: Surrealismus verknüpft mit Klassik und Postmoderne lassen die Protagonisten in dramatischen, gruseligen oder alltäglichen, lustigen Situationen auftreten. Das Buch erschien 2017 bei dem angesehenen rumänischen Verlag Polirom. Hinter dem skurril anmutenden Titel „Die grünen Brüste” verschleiert Florin Iaru gesellschaftskritische Themen. Mal ironisch und spielerisch, mal unverhüllt und direkt berichtet er von Teenagern, Mobbing, alleinstehenden Müttern und Vätern, aber auch von defizitären Beziehungen und Einsamkeit im Alter.

Mai 09 2020
9. Mai 2020 19:00:00

19:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Susanna Sarkisian. Eine kulinarische Reise durch ArmenienAbgesagt

Susanna Sarkisian. Eine kulinarische Reise durch Armenien
Susanna Sarkisian. Eine kulinarische Reise durch Armenien

Armenien ist eines der ältesten Länder der Welt, ein Land mit einzigartiger Geschichte und Kultur, mit uralten Kirchen und Klöstern – und mit einer über ein Jahrtausend alten Küche, die auch die Küchen anderer Länder bereichert hat. Armenier werden in diesem Buch die Rezepte ihrer Heimat (neu) entdecken und Deutsche die wohlschmeckende, gesunde und vielfältige Küche Armeniens einfach lieben lernen. Viele Suppen, vegetarische und Fleischgerichte, Kuchen und Desserts laden ein zum Ausprobieren und zum Genießen. Die armenische Ess- und Trinkkultur ist untrennbar verbunden mit dazugehörigen Ritualen und Festen zu Weihnachten, Neujahr, Ostern, zum Wein- oder Erntedankfest – die hier in schönen Bildern von Land und Leuten lebendig werden.

Mai 11 2020
11. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 11 2020
11. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

Mai 12 2020
12. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 12 2020
12. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

Mai 13 2020
13. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 13 2020
13. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

Mai 14 2020
14. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 14 2020
14. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

Mai 14 2020
14. Mai 2020 19:00:00

19:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Freche Fragen. Ärzte der Zentralklinik Bad Berka stehen Rede und AntwortAbgesagt

Freche Fragen. Ärzte der Zentralklinik Bad Berka stehen Rede und Antwort
Freche Fragen. Ärzte der Zentralklinik Bad Berka stehen Rede und Antwort

Veranstaltungen rund um die Gesundheit gibt es viele. Auch Gesundheitsportale im Netz liefern mitunter Antworten bei Symptomen oder bei bereits bekannten Krankheiten. Diese Informationen können jedoch das Gespräch nicht ersetzen, und mitunter trauen sich auch viele Patienten nicht, tabufrei Fragen zu stellen.

Mai 15 2020
15. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 15 2020
15. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

Mai 16 2020
16. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

30 Jahre Freiheit. Die Samtene Revolution in den Fotografien von Karel CudlinAbgesagt

Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei
Die sowjetischen Truppen verlassen die Tschechoslowakei

Inzwischen sind sie dreißig Jahre alt, die schwarz-weißen Dokumentaraufnahmen, in denen Karel Cudlín die Samtene Revolution von 1989 festgehalten hat. Mit ihrer Eindringlichkeit, ihrem Blick für Details und die absurden Seiten des Lebens machen sie für die heutigen Betrachter eine Welt lebendig, die es so nicht mehr gibt. Karel Cudlín dokumentierte nicht nur die großen Demonstrationen vom November 1989 in Prag, bei denen aus jedem einzelnen Gesicht Hoffnung und Freude sprechen, er hielt auch Alltagsszenen ab Mitte der 1980er Jahre fest, war im Spätsommer 1989 direkt mit dabei, als sich DDR-Bürger in die westdeutsche Botschaft in Prag flüchteten und dort auf ihre Ausreise hofften. Er verfolgte 1991 in den Kasernen von Milovice, wie der Abzug der sowjetischen Soldaten vor sich ging, und er begleitete später als einer seiner offiziellen Fotografen Václav Havel in dessen Zeit als Staatspräsident.

Mai 16 2020
16. Mai 2020 10:00:00

10:00 bis 17:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Karel Trinkewitz. Die unerträgliche Leichtigkeit des HaikuAbgesagt

Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)
Karel Trinkewitz in den 70er Jahren (Copyright: Archiv Forschungsstelle Osteuropa Bremen. Nachlass Trinkewitz. FSO 2-060)

Die Ausstellung Die unerträgliche Leichtigkeit des Haiku befaßt sich mit der Dichtung von Karel Trinkewitz (1931-2014), einem deutsch-tschechisch-jüdischen Künstler und Dissidenten aus Prag, der lange im Hamburger Exil lebte. Er entdeckte in den 60er Jahren das Haiku für sich, die japanische Kunstform des dreizeiligen Kurzgedichts. Die Ausstellung und der dazugehörige Begleitband geben einen Einblick in die Poetik von Trinkewitz und seine Haikus, denen dieser in Anspielung auf Milan Kundera eine „unerträgliche Leichtigkeit“ bescheinigte und das zum Anlaß nahm, auch theoretisch über die Gattung und das Verhältnis von Kunst-Literatur-Leben nachzudenken.

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Unser Literaturverein organisiert seit 1997 die Erfurter Herbstlese, die zu den großen literarischen Veranstaltungsreihen in Deutschland gehört. Es lebe die Erfurter Herbstlese!

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