Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Haus Dacheröden

Zuhören, Anschauen, Nachdenken, Reden -  seit Januar 2017 betreibt die Erfurter Herbstlese das Haus Dacheröden. Nach seinem "Dornröschenschlaf" wartet das geschichtsträchtige Haus im Herzen der Stadt darauf, als ein Ort der literarisch-kulturellen Begegnung, als ein Ort für alle Erfurterinnen und Erfurter neu entdeckt zu werden.

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Aug. 22 2017

15:00 Uhr
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Vernissage und Buchvorstellung " Fromme und tüchtige Leute..." Die deutschen Siedlungen in Bessarabien (1814 - 1940)

Vernissage und Buchvorstellung " Fromme und tüchtige Leute..." Die deutschen Siedlungen in Bessarabien (1814 - 1940)

Bessarabien gehört heute teils zur Ukraine, teils zur Republik Moldau. Diese Region ist gegenwärtig im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. In beiden Ländern stößt die Wiederentdeckung der verschütteten Geschichte, darunter auch die der deutschen Minderheit, auf großes Interesse. Im Jahr 1812 lud Zar Alexander I. deutsche Siedler ein, sich in Bessarabien niederzulassen, und versprach ihnen Land und Freiheitsrechte. Die Einwanderer stammten überwiegend aus Südwestdeutschland und aus Preußen. Im Laufe ihrer 125-jährigen Siedlungsgeschichte entwickelten die Deutschen hier ein prosperierendes Gemeinwesen, das durch lokale Autonomie und eine religiös-pietistisch grundierte Ethik geprägt war. Als kleine Minderheit in einer bunten Vielfalt ethnischer und religiöser Gemeinschaften lebten sie mit Moldauern, Russen, Ukrainern, Bulgaren, Juden und anderen Gruppen in friedlicher Nachbarschaft. Während des Ersten Weltkrieges entgingen sie nur knapp der Deportation nach Sibirien. 1918 kam Bessarabien unter rumänische Oberhoheit. 1940 wurden, als Folge des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes (»Molotow-Ribbentrop-Pakt« 1939), 93 500 Deutsche aus Bessarabien ausgesiedelt und ...

Aug. 27 2017

16:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Fantasie – Mit zwei Harfen durch die russische Musik

Fantasie – Mit zwei Harfen durch die russische Musik

Ein Konzert mit dem Harfenduo Laura Oetzel & Daniel Mattelé. Laura Oetzel & Daniel Mattelé interpretieren Werke alter Meister von Bach bis Debussy auf zwei Harfen. Dabei glänzen sie als Virtuosen wie auch als Kammermusiker. Die beiden Harfenisten sind gefragte Solisten und geben regelmäßig Konzerte als Duo. Ihre Konzerttätigkeit führte sie bisher unter anderem ins Deutsche Nationaltheater Weimar, ins Palais Wittgenstein in Düsseldorf und in die Trinitatiskirche Köln.

Aug. 29 2017

16:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Podiumsgespräch: Integration der Deutschen aus Bessarabien im Nachkriegsdeutschland im Vergleich BRD /DDR

Podiumsgespräch:  Integration der Deutschen aus Bessarabien im Nachkriegsdeutschland im Vergleich BRD /DDR

Bessarabien gehört heute teils zur Ukraine, teils zur Republik Moldau. Diese Region ist gegenwärtig im Fokus der internationalen Aufmerksamkeit. In beiden Ländern stößt die Wiederentdeckung der verschütteten Geschichte, darunter auch die der deutschen Minderheit, auf großes Interesse. Im Jahr 1812 lud Zar Alexander I. deutsche Siedler ein, sich in Bessarabien niederzulassen, und versprach ihnen Land und Freiheitsrechte. Die Einwanderer stammten überwiegend aus Südwestdeutschland und aus Preußen. Im Laufe ihrer 125-jährigen Siedlungsgeschichte entwickelten die Deutschen hier ein prosperierendes Gemeinwesen, das durch lokale Autonomie und eine religiös-pietistisch grundierte Ethik geprägt war. Als kleine Minderheit in einer bunten Vielfalt ethnischer und religiöser Gemeinschaften lebten sie mit Moldauern, Russen, Ukrainern, Bulgaren, Juden und anderen Gruppen in friedlicher Nachbarschaft. Während des Ersten Weltkrieges entgingen sie nur knapp der Deportation nach Sibirien. 1918 kam Bessarabien unter rumänische Oberhoheit. 1940 wurden, als Folge des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes (»Molotow-Ribbentrop-Pakt« 1939), 93 500 Deutsche aus Bessarabien ausgesiedelt und ...

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