Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Herbstlese 2017

Herbstlese 2017
Herbstlese 2017

Herzlich willkommen zur 21. Erfurter Herbstlese!

Der Verein Erfurter Herbstlese und seine Geschäftsstelle sind seit März 2017 in ihrem neuen Domizil, im Kultur: Haus Dacheröden am Anger 37, anzutreffen. Wir freuen uns sehr, über die beiden Festivals Herbst- und Frühlingslese hinaus auch das kulturelle Programm in diesem kultur- und geschichtsträchtigen Haus im Zentrums Erfurts verantworten zu dürfen. Die diesjährige Herbstlese nutzt die schönen Räumlichkeiten des Dacheröden etliche Male, und am 19.8. startet hier auch um 9.30 Uhr der Kartenvorverkauf zur Herbstlese. Sie können die begehrten Karten aber auch über den Ticket Shop Thüringen (www.ticketshop-thueringen.de) und bei Hugendubel am Anger sowie im Thüringen-Park erwerben.

Geld oder Leben? fragt die Herbstlese 2017, und die meisten von uns würden wohl ohne Zögern das Leben wählen. Aber der Alltag sieht oftmals ganz anders aus: die, die Arbeit haben, sind völlig darin gefangen, haben nicht mehr ausreichend Zeit für Familie, Freunde und sich selbst. Das Leben scheint sich von Tag zu Tag mehr zu beschleunigen, Vereinzelung und Entfremdung sind trotz – oder auch wegen? – unserer permanenten Kommunikation und Vernetzung nicht geringer geworden. Bei der Herbstlese beschäftigen sich der Philosoph Wilhelm Schmid und der Soziologe Hartmut Rosa mit Entwürfen, die dem entgegenwirken möchten.

Wie in jedem Jahr ist auch dieses Mal das Programm der Herbstlese breit aufgestellt: vom politischen Sachbuch über neue Romane und Autobiographien bis hin zum Kinder- und Jugendbuch ist alles dabei, was die Herzen der Bücherfreundinnen und Bücherfreunde höher schlagen lässt. Freuen Sie sich u.a. auf Arno Strobel, Gregor Gysi, Birgit Vanderbeke, Jan Weiler, Hannelore Hoger und Sven Regener.

Das Programmheft zur Herbstlese 2017 können Sie sich hier als PDF herunterladen (17 MB).

Wir freuen uns auf jeden Fall auf Sie – bei der Herbstlese und im Kultur: Haus Dacheröden! Ihr Herbstlese-Team

September 2017

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Sept. 24 2017

11:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

„Mein Lieblingsbuch“ mit Landolf Scherzer

„Mein Lieblingsbuch“ mit Landolf Scherzer

Nach Guy Montavon, mit dem die Reihe im Juni im Kultur: Haus Dacheröden startete, spricht nun der Thüringer Schriftsteller Landolf Scherzer, der vor allem durch Langzeitreportagen wie „Der Erste“, „Der Zweite“ und „Der Letzte“ bekannt wurde, über sein Lieblingsbuch und welche Rolle es in seinem Leben spielt. Landolf Scherzer kennt die Welt der Bücher von beiden Seiten, ist er doch Leser und Schreiber in einem. Liest ein Autor anders? Sind die eigenen Bücher auch Lieblingsbücher, zumindest zeitweise? Ist das Lesen reine Lust und das Schreiben manchmal reine Qual? Wir sind gespannt, ob das Gespräch mit Landolf Scherzer auch einige Einblicke in seine Schreibwerkstatt bieten wird.

Sept. 28 2017

17:00 Uhr
Kinder- & Jugendbibliothek in Erfurt

Olivia Vieweg & Katja Klengel: Bin ich blöd, oder was? Klassenfahrt des Grauens

Olivia Vieweg & Katja Klengel: Bin ich blöd, oder was? Klassenfahrt des Grauens

Mari ist faul und verfressen. Ihre beste Freundin Spicka ist nur deshalb noch nicht von der Schule geflogen, weil sie besonders gut abschreiben kann. Dann gibt es einen großen Test, der darüber entscheidet, wer in die Elite-Klasse versetzt werden soll. Und: Mari und Spicka bestehen! Hals über Kopf stolpern die beiden Fünfzehnjährigen in eine Klasse voller Streberleichen, die zwar die besten Noten des Landes schreiben, aber eines verlernt haben: Wie man Spaß am Leben hat! Die Comic- und Mangazeichnerin Olivia Vieweg stellt ihren ersten Comicroman in verteilten Rollen mit Katja Klengel vor und zeigt zahlreiche Illustrationen aus dem Buch. 

Okt. 04 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Deon Meyer: Fever

Deon Meyer: Fever

Nicolaas Storm fährt mit seinem Vater Willem durch ein vollkommen verändertes, weitgehend gesetzloses Südafrika. Nach einem Fieber, das weltweit fünfundneunzig Prozent der Menschen getötet hat, versuchen die beiden, einen sicheren Platz zum Leben zu finden. In einer Siedlung müssen sie zusammen mit anderen – Abenteurern, elternlosen Kindern, ehemaligen Soldaten – die Gesetze des Lebens und Überlebens neu erlernen. Als Nicolaas beginnt, wieder an eine Zukunft zu glauben, wird sein Vater ermordet.

Okt. 05 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Birk Meinhardt: Brüder und Schwestern. Die Jahre 1989-2001

Birk Meinhardt: Brüder und Schwestern. Die Jahre 1989-2001

Das neue Leben beginnt am 9. November 1989: Erik Werchow fährt dienstlich zum ersten Mal nach West-Berlin, abends muss er zurück in den Osten. Doch in dieser Nacht braucht keiner mehr einen Pass. Die Zukunft ist da. Erzählt wird von Menschen, für die sich alles verändert, deren Lebensläufe von heute auf morgen in Frage gestellt werden, und einer Familie, die ihren Weg in der neuen Gesellschaft sucht, doch sich selber fremd wird. Matti, der Grübler und Weltverbesserer, kommt buchstäblich durch Himmelsguckerei zu Geld. Britta verzweifelt, weil sie nicht mehr im Zirkus auftreten kann. Nur Erik wechselt glatt von der sozialistischen in die kapitalistische Werbung.

Okt. 06 2017

20:00 Uhr
Flughafen Erfurt-Weimar in Erfurt

Felix Leibrock: Schattenrot

Felix Leibrock: Schattenrot

Bei der Weimarer Kripo geht eine Vermisstenanzeige ein: Die 17-jährige Unternehmerstochter Anna Kellermann ist nicht nach Hause gekommen. Wie Befragungen in Annas Schule ergeben, ist sie mit dem 20-jährigen Maximilian Stein zusammen, der mit Drogen dealt. Die Polizei startet einen groß angelegten Sucheinsatz. In den Fokus rückt ein Waldstück hinter dem Weimarer Klinikum. Nach Befragungen ihrer Mitschüler findet die Polizei heraus, dass Anna an einer Seminarfacharbeit über Wölfe in der DDR geschrieben hat und dabei einem Wolfshasser auf die Spur gekommen ist. Außerdem überprüft die Kripo alle Sexualstraftäter in Thüringen. Bei einem von ihnen erhärten sich die Verdachtsmomente ... Ein weiterer Weimar-Krimi von Felix Leibrock mit viel Lokalkolorit und einem originellen Ermittlerteam.

Okt. 09 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Gerhard Rein: Auf der Grenze von West und Ost. Texte, Notizen und Gespräche eines Korrespondenten

Gerhard Rein: Auf der Grenze von West und Ost. Texte, Notizen und Gespräche eines Korrespondenten

Gerhard Rein war von 1982 bis zu ihrem Ende für den Süddeutschen Rundfunk Korrespondent in der DDR. In den Kirchen trifft er die kritischen Geister des Landes, die in Worte fassen, was sie antreibt und auf die Straßen bringt: die Forderungen nach einem demokratischen Staat, in dem Meinungsfreiheit, Wahl- und Reisefreiheit selbstverständlich sind. Gerhard Rein hat eine Auswahl seiner Radiotexte und Gespräche zusammengestellt. Dabei kommen unter anderen Christa Wolf, Heino Falcke, Stephan Hermlin und Jens Reich zu Wort – ein spannendes Kapitel Zeit- und Kulturgeschichte.

Okt. 10 2017

20:15 Uhr
Buchhandlung Hugendubel in Erfurt

Arno Strobel: Im Kopf des Mörders. Tiefe NarbeAusverkauft

Arno Strobel: Im Kopf des Mörders. Tiefe Narbe

Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Thriller-Trilogie um Oberkommissar Max Bischoff, Anfang dreißig und der Neue bei der Düsseldorfer Mordkommission. Er ist hoch motiviert und schwört auf moderne Ermittlungsmethoden, was nicht immer auf Gegenliebe bei den Kollegen stößt. Sein erster Fall hat es in sich. Auf dem Präsidium taucht ein verstörter Mann auf, besudelt mit dem Blut einer vor über zwei Jahren verschwundenen und für tot gehaltenen Frau. War sie all die Zeit noch am Leben und ist erst vor kurzem getötet worden? Ist der Mann Täter oder Opfer? Ein komplizierter Fall, in dem lange nichts zusammenzupassen scheint. Auch „Im Kopf des Mörders“ ist ein echter „Strobel“ mit einer gewohnt starken psychologischen Komponente. 

Okt. 11 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Hartmut Rosa: Resonanz als Weltbeziehung? Ausverkauft

Hartmut Rosa: Resonanz als Weltbeziehung?

Wenn Beschleunigung das Problem ist, dann ist Resonanz vielleicht die Lösung, so die Kernthese des Buches von Hartmut Rosa, das im Rahmen des Projektes „Eine Uni – ein Buch“ an der Uni Erfurt in verschiedenen Veranstaltungen diskutiert werden wird. Rosa stellt Erfahrungen der Weltentfremdung verschiedene Erfahrungsweisen einer gesunden Weltbeziehung anschaulich gegenüber: Resonanz, die sich finden lässt in allen Formen des Da-Seins, des Essens, des Liebens und die in sozialen Zusammenhängen wie der Familie, der Arbeitswelt, der Freizeit und der Politik gelebt werden kann. Er bietet damit eine Antwort auf die Herausforderungen unserer modernen Lebensweise.

Okt. 14 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Christian Georgi & Ko J. Kokott: “… ich werde weiterzieh’n“. Deutsche BalladenAusverkauft

Christian Georgi & Ko J. Kokott: “… ich werde weiterzieh’n“. Deutsche Balladen

Der Sänger und Gitarrist Ko J. Kokott (ehemals Gruppe Wacholder) und der Musiker Christian Georgi arbeiten seit Januar 2016 zusammen. Ihre neuen Interpretationen klassischer und auch neuzeitlicher Balladen bieten eine abwechslungsreiche Mischung an Texten und eine beeindruckende Instrumentenvielfalt. Die Erinnerung an die Schulzeit wird wach und lässt den Zuhörer manch Bekanntes neu entdecken. Die Künstler: Ko J. Kokott – Preis der deutschen Schallplattenkritik 2016, Gesang, Gitarren, Mandoloncello. Christian Georgi – Flöte, Altflöte, Bassflöte, Sopransaxofon, Altsaxofon, Tin-Whistle, Low-Whistle, Blaswandler, Gesang.

Okt. 16 2017

20:00 Uhr
Theater Erfurt (Studio) in Erfurt

„Ich greife Ihr Wort, wie man eine Hand greift“. Der Briefwechsel Paul Celan/René Char (1954-1968)

„Ich greife Ihr Wort, wie man eine Hand greift“. Der Briefwechsel Paul Celan/René Char (1954-1968)

Zwei große Dichter, die ihre Zeit geprägt haben, René Char in französischer, Paul Celan in deutscher Sprache. Paul Celan (1920-1970) lebte bis zu seinem Tod in Paris. 1954 lernte er René Char (1907-1988) kennen, übersetzte Texte von ihm ins Deutsche und führte mit ihm einen regelmäßigen Briefwechsel. Ein Gespräch in Briefen zwischen zwei der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts, dargeboten in einer szenischen Lesung mit Bruno Raffaelli und Jean-Paul Schintu.

Okt. 17 2017

20:15 Uhr
Buchhandlung Hugendubel in Erfurt

Karsten Brensing: Das Mysterium der TiereAusverkauft

Karsten Brensing: Das Mysterium der Tiere

Bonobos lieben Dirty Talk, Buckelwale folgen der Mode, Raben fahren auf verschneiten Dächern Snowboard und Ratten feiern gerne Partys. Hunde bestrafen Unehrlichkeit, doch vergeben, wenn man sich entschuldigt. Der Biologe und Verhaltensforscher Karsten Brensing führt uns in eine Welt, die der unseren gar nicht so fremd ist. Er zieht hierfür neueste wissenschaftliche Erkenntnisse genauso heran wie seine Erfahrungen aus der Arbeit mit Tieren. Brensing entführt uns zu den großen Triebfedern der Entwicklung des Geistes bei Mensch und Tier. Wer schon immer wissen wollte, was im Kopf unserer geliebten Haustiere oder in einem Schwein in der Massentierhaltung vorgeht, der findet in diesem Buch Antworten, und jede neue animalische Begegnung wird zu einem spannenden Erlebnis. 

Okt. 18 2017

20:15 Uhr
Buchhandlung Hugendubel in Erfurt

Birgit Vanderbeke: Wer dann noch lachen kann

Birgit Vanderbeke: Wer dann noch lachen kann

Am Anfang steht ein Autounfall. Sie überlebt, aber die Schmerzen bleiben. Bis sie sich dem Therapeuten Pierre Mounier anvertraut. Die Behandlung dauert keine Stunde, und Monsieur Mounier verabschiedet sich, ein weiterer Termin sei nicht nötig. Auf unbestimmte Weise scheint er mit ihr verbunden, wie eine Gestalt aus ihrer Vergangenheit. Beim Hinausgehen erinnert sie sich plötzlich an ein Detail aus ihrer Kindheit: eine kleine Figur, mit der vergessene Geschichten, die sie erlebt oder gelesen hat, schmerzvoll zu ihr zurückkehren. Birgit Vanderbekes Heldin sucht die Befreiung von ihrer Familie – und erkennt erst spät, dass Gewalt allgegenwärtig ist.

Okt. 20 2017

20:00 Uhr
Kultur: Haus Dacheröden in Erfurt

Spätlese, präsentiert von Ryo Takeda

Spätlese, präsentiert von Ryo Takeda

Wie ein guter Wein ist auch die Erfurter Spätlese als junger Spross der Herbstlese über die Jahre gereift. Und dennoch bleibt sie ewig neu, denn die jungen Früchte des Autorennachwuchses geben diesem Abend immer ihren frischen und lebendigen Geschmack. Das Publikum erwartet eine Veranstaltung voller bunter Zeilen, talentierter Nachwuchs-Schriftsteller, guter Musik und spannender Gespräche. Das gemeinsame Projekt vom junge medien thüringen e.V. und der Erfurter Herbstlese ist ein Forum für junge Literatur, neue Gedanken und Gefühle.

Okt. 21 2017

11:00 Uhr
Kinder- & Jugendbibliothek in Erfurt

Michael Petrowitz: Das wilde Uff sucht ein ZuhauseAusverkauft

Michael Petrowitz: Das wilde Uff sucht ein Zuhause

Es ist frech, wahnsinnig liebenswert, ein kleiner wuscheliger Kerl und stellt allerhand an: das Steinzeitkerlchen Uff. Vor Millionen von Jahren in einer Kältestarre eingefroren, wird er zufällig von dem zehnjährigen Lio Peppel in einem alten Steinbruch gefunden und aus dem Tiefschlaf erweckt. Fortan lebt Uff bei Lio und dessen Familie und bringt das Leben der Peppels gehörig durcheinander. Uffs Urzeit-Sichtweise prallt auf die moderne Zeit und sorgt so für skurrile Verwicklungen und alltägliches Chaos. Denn Uff ist mit einem Ur-Magnetismus ausgestattet und kann Verbindungen zu Funkwellen jeglicher Art herstellen. Telefone, Computer oder auch ferngesteuerte Rasenmäher – nichts ist vor Uff und seinen verrückten Ideen sicher.

Okt. 22 2017

11:00 Uhr
Atrium der Stadtwerke in Erfurt

Wilhelm Schmid: Das Leben verstehen. Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers

Wilhelm Schmid: Das Leben verstehen. Von den Erfahrungen eines philosophischen Seelsorgers

Welche Bedeutung haben Berührungen, Gewohnheiten und Sehnsüchte? Was ist Glück? Hat das eigene Leben, das Leben überhaupt einen Sinn? Wie lässt sich Orientierung fürs Leben finden? Unsere Zeit bedarf einer Philosophie, die sich den kleinen und großen Lebensfragen stellt und als säkulare Seelsorge begreift. Bereits Sokrates bezeichnete seine Tätigkeit lange vor dem Christentum als Seelsorge, als Hilfestellung für Menschen zur Wahrnehmung der Sorge für sich selbst. Wilhelm Schmid konnte seine Ideen zur Neubegründung einer philosophischen Lebenskunst über zehn Jahre hinweg in einem Krankenhaus in der Nähe von Zürich erproben. Viele Themen der Lebenskunst hat er dort erarbeitet und machte die Entdeckung, wie wichtig für Menschen die bloße Tatsache eines Gesprächs über all das, was sie bewegt, ist.

Okt. 22 2017

16:00 Uhr
Buchhandlung Hugendubel in Erfurt

Ute Krause: Die Muskeltiere. Picandou und der kleine Schreihals

Ute Krause: Die Muskeltiere. Picandou und der kleine Schreihals

Die Muskeltiere bekommen Besuch! Die Ratten schauen mal wieder vorbei, und wie immer entwickelt sich daraus ein feucht-fröhliches Beisammensein. Wenn da nur nicht das nervige Rattenbaby wäre, das die Muskeltiere auf Trab hält, "Tortäää" fordert und überhaupt die ganze Zeit bespaßt werden will. Ein einstimmiges Seufzen ist zu hören, als die ganze Rattenbande am nächsten Tag endlich wieder von dannen zieht. Doch was ist das – hat da nicht gerade jemand "Tortäää" geschrien?

Okt. 23 2017

20:00 Uhr
Atrium der Stadtwerke in Erfurt

Walter Plathe: Ich habe nichts ausgelassenAusverkauft

Walter Plathe: Ich habe nichts ausgelassen

Der Schauspieler Walter Plathe hat Geschichten und Szenen aus seinem Leben aufgeschrieben. Er nennt es „Ein Leben wie im Film“. Und der Filmstreifen, den er da in unserem Kopf ablaufen lässt, ist Komödie, Krimi, Romanze, Drama, Polit-Posse und Roadmovie in einem. Der Stoff dafür ist ein Leben voller Szenenwechsel und Kontraste: Plathe kommt in einer Familie von herrlich verrückten sächsischen Kleinkünstlern zur Welt und bringt es zum gefeierten Serienstar des DDR-Fernsehens. Im Sommer 89 flüchtet er in die Bundesrepublik und wird als „ZDF-Landarzt“ erneut zum Star einer erfolgreichen Serie. Im eigenen Leben spielt der Lebenskünstler Plathe serienweise Hauptrollen als Clown und Charakter, als Schelm und Herzensbrecher. Seine Erlebnisse erinnern manchmal an die Abenteuer von Eulenspiegel und Schwejk, dann wieder mehr an Don Quichote und seinen Kampf mit den Windmühlenflügeln. Im „richtigen“ Leben, meint Walter Plathe, hat er nichts ausgelassen. 

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