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33.000 Kilometer von München bis in die Mongolei – ein Roadtrip entlang der alten Seidenstraße durch Wüsten, Hochgebirge und die Weiten Zentralasiens
Immer gen Osten führt der Weg: Im Pickup-Camper reisen Dagmar und Oliver Neumann 13 Monate lang auf den Spuren der alten Seidenstraße von München in die Mongolei und durchqueren dabei 20 Länder auf über 33.000 Kilometern. In ihrer live kommentierten Reisereportage präsentieren sie die Vielfalt Zentralasiens, erzählen von autokratischen Regimen, Visa-Odysseen oder Raketenstarts.
Auf der Insel Queshm im Persischen Golf erkunden sie Salzhöhlen, in Turkmenistan wartet eine der verschlossensten Diktaturen der heutigen Zeit und in Usbekistan wecken die klangvollen Namen der Oasenstädte Chiwa, Buchara und Samarkand noch immer Erinnerungen an Tausendundeine Nacht.
Im Pamirgebirge in Tadschikistan überqueren sie den Ak-Baital-Pass auf 4.655 Metern Höhe, blicken auf den Hindukusch in Afghanistan und fahren 2.000 Kilometer durch die kasachische Steppe. Nach einem kurzen Abstecher durch Sibirien erreichen sie schließlich ihr Ziel: die Mongolei.
Eine Reise durch höchste Gebirge, Steppe, Taiga und Wüste – und zu den Menschen entlang der Route: mongolische Nomaden, die für eine Spritztour die Autos tauschen möchten, musikalische Grenzbeamte oder ein deutscher Ballonkünstler in der Wüste Gobi.
Oliver Neumann reist und fotografiert seit mehr als dreißig Jahren. Gemeinsam mit seiner Frau Dagmar hat er mehr als 60 Länder bereist, angetrieben von Fernweh und der Neugier auf das Unbekannte, die sie immer wieder zu neuen Zielen führen. Auf ihrer ersten Langzeitreise 2010–2011 waren sie mit dem Rucksack in Südamerika, Australien und Südostasien unterwegs. 2018–2019 reisten sie mit dem eigenen Fahrzeug 13 Monate durch Zentralasien bis in die Mongolei. An der Reisefotografie fasziniert Oliver Neumann besonders ihre Vielschichtigkeit: Sie verbindet unterschiedliche Genres – von Landschafts- und Naturfotografie über Portraits bis hin zu Street- und Architekturfotografie. Seine Reiseerfahrung und sein medienhandwerklicher Hintergrund bilden die Grundlage seiner Reisereportage „Roadtrip Seidenstraße“, in der er mit Bildern und persönlichen Beobachtungen von einer wenig bekannten Region erzählt.
Im Rahmen der Reihe „Dacheröden on Tour“ lädt das Kultur: Haus Dacheröden regelmäßig Menschen ein, die über ihre ganz unterschiedlichen Reisen und Erfahrungen in der Ferne erzählen. Ob waghalsige Abenteuer, tiefgehende Begegnungen oder inspirierende Erlebnisse – die Vorträge bringen die Welt nach Erfurt und wecken die Lust aufs Entdecken.
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