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Hanna ist 16, klug, entschlossen – und plötzlich gezwungen, erwachsen zu sein. In der DDR der 1980er-Jahre wird ihr Leben zunehmend enger: politische Kontrolle, drohende Repressionen, eine Zukunft, die bereits festgeschrieben scheint. Doch Hanna will nicht funktionieren. Als sich ein riskanter Ausweg auftut, trifft sie eine Entscheidung, die alles verändert: Sie will raus – raus aus einem Staat, der Freiheit nur als Wort kennt.
Die Literaturverfilmung nach dem Jugendroman von Dorit Linke begleitet Hanna auf einem Weg, der weit mehr ist als Flucht: Es ist ein Schritt ins Ungewisse, ein Sprung über unsichtbare Grenzen – im Kopf, im Herzen, im System. Zwischen Angst und Hoffnung, Freundschaft und Verrat entsteht ein Spannungsfeld, in dem jede Begegnung über Leben, Zukunft und Identität entscheiden kann. Dabei wird die Ostsee zur Sehnsuchtslinie – und zur gefährlichsten Grenze überhaupt.
In klaren Bildern und eindringlicher Atmosphäre erzählt der Film von Mut, Widerstand und der zerbrechlichen Kraft jugendlicher Freiheitsträume. Ohne Pathos, aber mit großer emotionaler Wucht zeigt „Jenseits der blauen Grenzen“ eine Lebensrealität, die für viele bis heute nachwirkt: das Gefühl, im eigenen Land gefangen zu sein – und dennoch an ein anderes Morgen zu glauben.
„Jenseits der blauen Grenzen“ (2024) ist eine mitreißende Literaturverfilmung über das Aufbrechen, das Zurücklassen und den Preis von Freiheit. Ein Film, der lange nachhallt – weil er an eine Zeit erinnert, in der Grenzen nicht nur Kartenlinien waren, sondern Schicksale.
Licht aus und Film ab – einmal im Monat zeigt das Kultur: Haus Dacheröden ausgewählte Literaturverfilmungen mit kurzer Einführung. Wer eine intime, gemütliche Atmosphäre einem großen Kinosaal vorzieht, ist hier genau richtig. Erleben Sie die Filme bei Kerzenschein, einem kühlen Getränk und ein paar Snacks, präsentiert werden Verfilmungen klassischer und zeitgenössischer Literatur – von „Tschick“ bis „Nackt unter Wölfen“, von neu bis alt. Eine kurze Einführung vor Beginn der Vorstellung durch die Erfurter Filmemacherin und Kuratorin der Veranstaltungsreihe Susanne Aßmann gibt einen Überblick über die Hintergründe des Filmes.
Länge: 102 Minuten
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