today Mittwoch, 15.04.2026 - 19:30 Uhr
place Kultur: Haus Dacheröden

Kino im Salon | Erlesene Filme: Sophia, der Tod und ich

Der Einlass beginnt in der Regel 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Kino im Salon | Erlesene Filme: Sophia, der Tod und ich
Foto: Stephan Rabold

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Reiner hat schlecht geschlafen, als es an der Tür klingelt. Draußen steht ausgerechnet der Tod. Blass, höflich und ein wenig überfordert stellt er sich als Morten de Sarg vor und erklärt Reiner nüchtern, dass es jetzt so weit ist: Reiner soll sterben. Doch kaum ist dieser Satz ausgesprochen, klingelt es schon wieder. Mit Sophia, Reiners Ex-Freundin, platzt das Leben in die absurde Situation zurück. Die beiden müssen dringend los, denn es steht der Geburtstag von Reiners Mutter Lore in der norddeutschen Provinz an und noch immer hat niemand ihr die Trennung gebeichtet.

Was als skurriler Moment beginnt, wird zum ebenso komischen wie melancholischen Roadtrip: Reiner, Sophia und „der Tod“ sitzen gemeinsam im Zug, im Gepäck ein paar Dosen Bier, Wodka, viel unausgesprochenes Gefühl – und die Frage, was man tut, wenn man plötzlich weiß, dass alles endlich ist. Während das Trio durch Deutschland reist, schauen Gott und Erzengel Michaela von oben zu, und irgendwo dazwischen entsteht eine Geschichte über Angst, Liebe, Verlust und die kleinen, schrägen Momente, die uns am Leben halten.

Regisseur Charly Hübner verfilmt den gleichnamigen Roman von Thees Uhlmann als tragikomisches, warmherziges Kinoerlebnis mit feinem Humor und großer emotionaler Wucht. Dimitrij Schaad spielt Reiner als verletzlichen Antihelden mit trockenem Witz, Anna Maria Mühe verleiht Sophia Stärke und Weichheit zugleich – und Marc Hosemann ist als Tod eine der ungewöhnlichsten und berührendsten Figuren des Films: nicht furchteinflößend, sondern menschlich, neugierig, beinahe freundlich.

„Sophia, der Tod und ich“ (2023) ist eine Literaturverfilmung, die leichtfüßig wirkt – und einen dennoch trifft: ein Film über das Unausweichliche, erzählt mit Humor, Fantasie und einem großen Herzen.

Licht aus und Film ab – einmal im Monat zeigt das Kultur: Haus Dacheröden ausgewählte Literaturverfilmungen mit kurzer Einführung. Wer eine intime, gemütliche Atmosphäre einem großen Kinosaal vorzieht, ist hier genau richtig. Erleben Sie die Filme bei Kerzenschein, einem kühlen Getränk und ein paar Snacks, präsentiert werden Verfilmungen klassischer und zeitgenössischer Literatur – von „Tschick“ bis „Nackt unter Wölfen“, von neu bis alt. Eine kurze Einführung vor Beginn der Vorstellung durch die Erfurter Filmemacherin und Kuratorin der Veranstaltungsreihe Susanne Aßmann gibt einen Überblick über die Hintergründe des Filmes.

Länge: 93 Minuten

Preis Vorverkauf: 8,00 € Abendkasse: 11,00 €
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