Schon in der ersten Bindung unseres Lebens spiegelt sich die ganze Welt menschlicher Beziehungen – Liebe, Zweifel und Glücksmomente
Alle meine Mütter erzählt von einer der prägendsten Beziehungen unseres Lebens – der zu unseren Müttern – und davon, welche Mütter wir selbst zu sein versuchen. Von Liebe und Verbundenheit, aber auch von Zweifel, Scheitern und Ängsten. Das Buch fragt, was uns formt und begleitet, was uns belastet und stärkt. Es erzählt von Mutterschaft und Kinderlosigkeit, von Adoption, Verlust und dem Loslassen.
Wie Lena Gorelik schreibt: Mütter prägen uns ein Leben lang – unabhängig davon, wie nah wir ihnen standen. Sie begleiten unsere Gedanken, unsere Entscheidungen und die Menschen, zu denen wir werden. Ihre Spuren tragen wir für immer in uns.
Lena Gorelik, 1981 in St. Petersburg geboren, kam 1992 mit ihren Eltern nach Deutschland. Ihr Roman „Hochzeit in Jerusalem“ war für den Deutschen Buchpreis nominiert, „Mehr Schwarz als Lila“ für den deutschen Jugendliteraturpreis. 2021 erschien ihr Roman „Wer wir sind“ und wurde begeistert besprochen. Regelmäßig schreibt Lena Gorelik Essays zu gesellschaftlichen Themen, u.a. für die Süddeutsche Zeitung oder Die Zeit. 2024 wurde sie mit dem Heinrich-Mann-Preis für Essayistik ausgezeichnet, 2026 mit dem Preis der Literaturhäuser.
Moderation: Romy Gehrke
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