Eine neue Geschichte, wie wir sie dringend brauchen
Luzia wächst in einer liebevollen Hausgemeinschaft auf, die für ganz unterschiedliche Menschen eine Zuflucht bietet. Im Haus werden verschiedene Formen von Liebe - queere, platonische, viele weitere - sowie geteilte Elternschaft gelebt. Später, als Erwachsene, kämpft Luzia als Theaterregisseurin gegen patriarchale Strukturen an und versucht, etwas zum Guten zu verändern. Ihre Freundin Marle, die sie von Jugend an kennt, verspürt mit Anfang vierzig einen starken Kinderwunsch und entscheidet sich für einen ungewöhnlichen Weg abseits von Dating und Beziehungen mit Männern. Im Haus erfährt sie große Solidarität.
Doch plötzlich, nach einem verheerenden Unwetter, scheint alles bedroht, was diese Wahlfamilie über Jahrzehnte miteinander auf gebaut hat. Was braucht es, damit eine solche Gemeinschaft in Zeiten wie diesen bestehen kann?
Mareike Fallwickl stellt in diesem kraftvollen Buch unsere Glaubenssätze zu Freundschaft und Romantik in Frage und beschreibt mutig die Utopie, die wir uns für unser Leben wünschen.
Mareike Fallwickl debütierte 2018 mit „Dunkelgrün fast schwarz“. „Die Wut, die bleibt“ war ein großer Erfolg bei Presse und Publikum, kam bei den Salzburger Festspielen auf die Bühne und wird fürs Kino verfilmt. „Und alle so still“ gelangte in die Top 10 der Spiegel-Bestsellerliste und wird ebenfalls an verschiedenen Theatern inszeniert. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land und setzt sich online wie offline für Literaturvermittlung ein, mit Fokus auf weiblichen und diversen Erzählstimmen.
In Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
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