today Donnerstag, 26.11.2026 - 19:30 Uhr
place Kalif Storch

Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leisten

Der Einlass beginnt in der Regel 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Miriam Davoudvandi: Das können wir uns nicht leisten
© Daniel Nguyen
Was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein

Miriam Davoudvandi erzählt ehrlich und eindringlich von ihrem Aufwachsen in Armut – und davon, wie tief diese Erfahrungen alle Lebensbereiche prägen. Ob Bildung, Liebe, Freundschaften, Gesundheit oder gesellschaftliche Zugehörigkeit: Armut ist mehr als eine Zahl. Sie hinterlässt Spuren, die oft ein Leben lang bleiben.

Besonders eindrücklich schildert Davoudvandi die Scham ihrer Kindheit und Jugend: die Angst davor, andere in die kleine Wohnung im Sozialbau einzuladen, das Gefühl, nicht dazuzugehören, und den Druck, den sozialen Unterschied ständig zu verbergen. Heute hat sie den sozialen Aufstieg geschafft und verdient mehr als ihre Eltern jemals zuvor. Doch was bedeutet es wirklich, sich aus der Armut herauszuarbeiten? Und welche Erfahrungen bleiben trotz allem bestehen?

Mit großer Offenheit spricht Miriam Davoudvandi über Klassismus, psychische Gesundheit, Dating, Familie und gesellschaftliche Ungleichheit. Dabei gibt sie nicht nur ihrer eigenen Geschichte eine Stimme, sondern auch den Erfahrungen vieler Menschen, über die selten gesprochen wird.

Miriam Davoudvandi wurde 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in Süddeutschland auf. Sie ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin. Bekannt wurde sie unter anderem durch ihre Texte für Spiegel, Zeit und SZ sowie als Host des erfolgreichen WDR-Podcasts „Danke, gut“, in dem sie mit prominenten Gästen über psychische Gesundheit spricht. Zudem veröffentlichte sie Beiträge in der Bestseller-Anthologie „Unlearn Patriarchy II“ und schrieb Texte fürs Theater, unter anderem für das Berliner Ensemble.

Ein bewegender Abend über Herkunft, Scham, soziale Ungleichheit und die Frage, was Armut langfristig mit Menschen macht.

In Kooperation mit dem Katholischen Forum und der Heinrich-Böll-Stiftung

Preis Vorverkauf: 16,00 € Abendkasse: 19,00 €
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