Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Feb. 28 2018

Die Frühlingslese 2018 startet: Ein Gespräch mit Monika Rettig über Tickets, Umzüge und andere Klassiker

„Drei starke Marken“

Mit Moritz Netenjakob startet die Frühlingslese in die neue Saison. Foto: Holger John
Mit Moritz Netenjakob startet die Frühlingslese in die neue Saison. Foto: Holger John

Mit Moritz Netenjakob und seinem Milchschaumschläger startet am 1. März im Erfurter Gewerkschaftshaus die diesjährige Frühlingslese. Ein Gespräch mit Programmchefin Monika Rettig zu Ticketnachfrage, Umzügen und anderen Klassikern.

Seit fast einem Jahr sitzt der Herbstlese-Verein nun schon im Kultur: Haus Dacheröden am Anger. Wie kann sich da ein Festival wie die jetzt beginnende Frühlingslese vom permanenten Angebot an Lesungen überhaupt noch abheben?

Dafür sprechen zwei Gründe. Zwar findet mehr als die Hälfte der Frühlingslese-Veranstaltungen im Dacheröden statt, aber eben auch zwölf an anderen Orten. Da reichen schon zwei, drei in größeren Sälen, um die Gesamtzahl der Besucher in unserem Domizil am Anger zu übertreffen. Zum anderen bieten wir dort ja auch mehr Formate an als nur die reinen Lesungen; es gibt Konzerte, Ausstellungen oder politische Salons. Wir hoffen, dass sich das Kultur: Haus Dacheröden neben Herbst- und Frühlingslese als unsere dritte starke Marke etabliert.

Wie viele Veranstaltungen der Frühlingslese sind denn schon ausverkauft?

Da gibt es schon einige, wie die aushäusigen Abende mit Ranga Yogeshwar oder Susanne Fröhlich. Aber auch der Kästner-Abend bei uns ist bereits voll. Darüber freuen wir uns. Andererseits verstellt das Etikett „ausverkauft“ manchmal auch den Blick auf viele andere schöne Angebote, für die es noch Karten gibt. Deshalb unser Tipp – stöbern Sie doch einfach ein wenig im Programm auf unserer Webseite.

Sind bereits Umzüge geplant?

Wir möchten, dass die Erfurter und auch die Gäste der Stadt das Kultur: Haus Dacheröden für sich (wieder) entdecken. Daher bleiben wir mit Sascha Lange und seinem Depeche Mode-Abend auch am Anger. Wenn die Nachfrage aber zu groß wird – wie aktuell bei Landolf Scherzer – ist irgendwann eine Grenze erreicht, und es bleibt nur noch der Umzug. Er wird also mit seinem neuen Buch über Kuba am 23. März in der Aula des Ratsgymnasiums zu erleben sein. Allerdings eine viertel Stunde später als die bisher ausgewiesene Anfangszeit 19.30 Uhr.

Die kleineren Räume, die nicht so viele Gäste fassen, versprechen ein intensiveres Lese-Erlebnis. Auf welche Veranstaltungen freuen Sie sich persönlich am meisten?

Es ist immer schwer, aus so vielen unterschiedlichen Angeboten das eine oder andere herauszupicken. Ich denke, der Abend mit der neuen Marx-Biografie oder die offene Lesebühne „VORLAUT trifft LEA“ werden sicher spannend. Letztere bereitet übrigens Elisabeth Reck vor, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr Kultur beim Herbstlese-Verein absolviert. Besonders freue ich mich auf Assaf Gavron. Der israelische Schriftsteller ist mir von seinem letzten Besuch in Erfurt noch in allerbester Erinnerung.

Und was ist mit den Klassikern der Frühlingslese?

Die gibt es natürlich auch wieder – sonst wären sie ja keine Klassiker. Für den Diary-Slam suchen wir noch mutige Schreiber, die aus ihren Tagebüchern vorlesen. Der Highslammer geht wie im Herbst über die Bühne des Kaisersaals, und die Gewinnerin des Debütanten-Salons der Herbstlese 2017 tritt traditionell wieder im Klub Franz Mehlhose auf.

Wie kommt man an die Karten?

Tickets gibt es auf unserer Webseite, in der Geschäftsstelle am Anger 37, den Ticket Shop Thüringen sowie in den beiden Erfurter Hugendubel-Filialen am Anger und im Thüringen-Park.

Gespräch: Dirk Löhr

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