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Erfurter Herbstlese
Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Sept. 29 2013

50 Jahre Michel aus Lönneberga

Michel mit dem Knecht Alfred und seiner Erfinderin Astrid Lindgren.
Michel mit dem Knecht Alfred und seiner Erfinderin Astrid Lindgren.

„Michel aus Lönneberga“ ist ein Lausejunge, der Ende des 19. bzw. Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Hof Katthult in dem Dorf Lönneberga in Småland lebt. Dort und in ganz Småland erwirbt er sich den Ruf, allerlei Unfug anzustellen. Dabei will er doch eigentlich immer nur das Beste. Wenn er Schwesterchen Ida die Fahnenstange hochhievt, dann, um ihr den Blick über Katthult zu zeigen, und wenn er die dumme Magd Lina vom Schuppendach schubst, dann doch nur, um sie vom bösen Zahn zu befreien.

Sept. 29 2013

"Ich bin eher ein langsamer Leser"

Charmant kündigt Monika Rettig die Gäste der Herbstlese an. Foto: Holger John
Charmant kündigt Monika Rettig die Gäste der Herbstlese an. Foto: Holger John

Unter der Überschrift „Sag niemals nie? - Erfurt im Herbstlese-Fieber 2013“ ist in der jüngsten Ausgabe des Stadt- und Kulturmagazins t.akt ein Interview mit Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig erschienen. Dabei geht es auch um Ihre Lesegewohnheiten.

Sept. 28 2013

Grenzgänger zwischen Ost und West

Rolf Schneiders Lesung in der Musikschule Erfurt. Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig begrüßt Autor und Publikum. Foto: Holger John
Rolf Schneiders Lesung in der Musikschule Erfurt. Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig begrüßt Autor und Publikum. Foto: Holger John

Rolf Schneider ist es warm. Gerade hat er seine Lesung in der Musikschule beendet. Der kleine Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt. Er hat signiert, und noch ein wenig mit seinen Lesern geplaudert. Nun geht er mit uns die paar Schritte hinüber hinter die Krämerbrücke. Im Radio ist wenig später von Bodenfrösten zu hören. Er trägt seine Jacke über den Arm. Der 81-Jährige braucht sie nicht.

Sept. 27 2013

Aggressives Pathos

Erst Goethe, dann Schiller - Torsten Unger bringt die Dichter wieder mit ihren Kritikern zusammen.
Erst Goethe, dann Schiller - Torsten Unger bringt die Dichter wieder mit ihren Kritikern zusammen.

„Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben . . .“  lautet eine Zeile, die viel und gern zitiert wird. An ihrem Fortgang scheiden sich die Geister. Während die einen summen „ . . . wenn ihm die schöne Nachbarin gefällt“ und sich dabei Roland Kaisers gewiss sind, vollenden die anderen klassisch „ . . .  wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Die Textsicherheit letzterer setzt indes Textkenntnis nicht unbedingt voraus; nur wenige wissen diese Worte Friedrich Schiller zuzuordnen und sehen sie als gängige journalistische Ouvertüre zu Berichten über Maschendrahtzäune und anderen Unbill des Zusammenlebens.

Sept. 27 2013

Torsten Unger

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Torsten Unger lässt die Kritiker auf Schiller los - und umgekehrt. „Es kann der Frömmste nicht im Frieden leben . . .“  lautet eine Zeile, die viel und gern zitiert wird. An ihrem Fortgang scheiden sich die Geister. Während die einen summen „ . . . wenn ihm die schöne Nachbarin gefällt“ und sich dabei Roland Kaisers gewiss sind, vollenden die anderen klassisch „ . . .  wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“. Die Textsicherheit letzterer setzt indes Textkenntnis nicht unbedingt voraus; nur wenige wissen diese Worte Friedrich Schiller zuzuordnen und sehen sie als gängige journalistische Ouvertüre zu Berichten über Maschendrahtzäune und anderen Unbill des Zusammenlebens.

Sept. 25 2013

In sieben Kapiteln und mit vielen Gedichten durch Erich Kästners Leben

Stefan Kaufmann in Aktion bei seinem Kästner-Vortrag / Foto: Holger John, viadata
Stefan Kaufmann in Aktion bei seinem Kästner-Vortrag / Foto: Holger John, viadata

Stefan Kaufmann, Präsident des Thüringer Oberlandesgerichtes in Jena, kann etwas, was heute eher Seltenheitswert hat: auswendig Gedichte rezitieren, und zwar ganz schön gut und ganz schön viele.
Das hat er gestern abend bei der "Herbstlese" unter Beweis gestellt. In insgesamt sieben Kapiteln nahm er sein Publikum im völlig ausverkauften Café Nerly mit auf die Reise durch Kästners Leben und durch seine Lyrik: "Herzneurose", "Frauen", "Provokationen" oder "Aktuelles von Dr. K.", so lauteten einige der Kapitelüberschriften.
Erich Kästner, Mutters Liebling und Klassenprimus, hat früh alles verschlungen, was ihm an Texten über den Weg lief. Die meisten seiner Gedichte entstanden in den Jahren 1926 bis 1933. Mit dem Beginn der Naziherrschaft gehörte er zu den verfemten Dichtern, seine Bücher wurden am 10. Mai 1933 auf dem Berliner Opernplatz verbrannt. Erich Kästner war der einzige Autor, der diese barbarische Aktion persönlich mit ansah: "Ich habe Gefährlicheres erlebt und Tödlicheres, Gemeineres nicht", so Kästner ...

Sept. 21 2013

Am Sonntag ein Kanzler

Ein Mann, viele Gesten. Oliver Schmitt gibt dem Wahlvolk, was es braucht.  Foto: Holger John
Ein Mann, viele Gesten. Oliver Schmitt gibt dem Wahlvolk, was es braucht. Foto: Holger John

Knapp zwei Tage vor der Bundestagswahl scheint deren Ausgang völlig ungewiss. Letzte Umfragen sehen ein Patt zwischen Regierung und Opposition. Dazu kommt das Zittern der kleineren Parteien um den (Wieder-)Einzug in den Reichstag. Also alles offen?

Sept. 19 2013

Marcel Reich-Ranicki in Erfurt

Marcel Reich-Ranicki in Erfurt
Marcel Reich-Ranicki in Erfurt

Viele Bilder sind es leider nicht, die sich auf die Schnelle vom Besuch Marcel Reich-Ranickis in Erfurt finden ließen. Aber selbst diese fünf Fotografien können die Erinnerungen an die erste Veranstaltung der Herbstlese ganz gut illustrieren - von der Ankunft des Kritikers mit seiner Frau auf dem Hauptbahnhof über sein Eintreffen in der Regler-Kirche bis hin zu seinem Vortrag über Heinrich Heine im überfüllten Gotteshaus. 

Sept. 18 2013

Ein Namenstag

Eine Karte aus dem Premieren-Jahr 1997. Ohne Peter Glotz, Marcel Reich-Ranicki und Michael John würde es die Herbstlese so nicht geben.
Eine Karte aus dem Premieren-Jahr 1997. Ohne Peter Glotz, Marcel Reich-Ranicki und Michael John würde es die Herbstlese so nicht geben.

Der dritte November 1997 ist für mich ein besonderer Tag. An diesem Tag sah mich die Mutter meiner Kinder zum ersten Mal. Ihr Eindruck, bei Familienfeiern immer wieder gern geschildert, war ein durchaus gemischter. Ein interessanter Mann, pflegt sie Tochter und Sohn zu erzählen, aber wie der sich angezogen hatte . . .

Über uns

Erfurter Herbstlese e.V. - Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Unser Literaturverein organisiert seit 1997 die Erfurter Herbstlese, die zu den großen literarischen Veranstaltungsreihen in Deutschland gehört. Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Öffnungszeiten

  • Mo-Fr: 12.00 - 17.00 Uhr
    Sa: 10.00 - 15.00 Uhr

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