Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Frühlingslese 2017

Logo Frühlingslese (Martin Schink)
Logo Frühlingslese (Martin Schink)

Wir freuen uns auf das Frühjahr und damit auch auf die diesjährige Frühlingslese! Wir erwarten in den kommenden Wochen in der Landeshauptstadt u.a. die faszinierende Schauspielerin Dagmar Manzel mit ihrer Autobiographie. Margot Käßmann und Gregor Gysi werden über die Frage sprechen, ob der Glaube in unserer heutigen Zeit noch Antworten auf drängende Fragen geben kann. Sabine Ebert entführt in die Welt des 12. Jahrhunderts, und Claudia & Nadja Beinert werfen im Lutherjahr einen ungewöhnlichen Blick auf den Reformator - durch die Augen seiner Mutter. Natürlich wird es auch wieder einen Highslammer geben.

Seien Sie also gespannt auf das Frühjahr und seine neuen Bücher - wir freuen uns darauf, Sie bei unseren Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Ohne verlässliche Sponsoren und Partner wäre ein solches Festival nicht möglich. Wir danken ganz herzlich der Sparkasse Mittelthüringen, dem Hotel Krämerbrücke, der Buchhandlung Hugendubel, der Zentralklinik Bad Berka und der Universität Erfurt sowie den Medienpartnern TA, TLZ und dem MDR Thüringen für ihre Unterstützung.

Das Programmheft zur Frühlingslese 2017 können Sie sich hier als PDF herunterladen (7 MB).

Ihr Verein Erfurter Herbstlese

 

März 2017

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März 27 2017

10:00 Uhr
Bürgerhaus/Stadtbibliothek in Nordhausen

Cherith Baldry & Marian Funk: Warrior Cats - Leseshow

Cherith Baldry & Marian Funk: Warrior Cats - Leseshow

Die „Warrior Cats“ fauchen wieder. Erlenpfote und seine Schwester Funkenpfote aus dem DonnerClan machen
sich auf die gefährliche Suche nach dem verschollenen WolkenClan. Cherith Baldry, eine der Autorinnen, die
sich hinter dem Namen Erin Hunter verbirgt, wird zusammen mit der deutschen Stimme Marian Funk in einer
Mischung aus Lesung und Gespräch auf Englisch und  Deutsch die Wildkatzen zum Leben erwecken.

März 27 2017

20:00 Uhr
Haus am Breitstrom (Ratsgymnasium) in Erfurt

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben: "Gebrauchsanweisung für das Leben".
Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem  geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort
umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Das LEBEN, klar. Andreas Altmann hat es trotzdem versucht.

März 28 2017

19:30 Uhr
Bürgerhaus/Stadtbibliothek in Nordhausen

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für das Leben

Was für ein Übermut, ein Buch mit einem solchen Titel zu schreiben: "Gebrauchsanweisung für das Leben".
Wie soll ein Autor mit dem schwerwiegendsten, dem  geheimnisvollsten, dem unfassbarsten und sensationellsten Wort
umgehen, das je in einer Sprache vorkam? Hinter welchen fünf Buchstaben stehen mehr Fragezeichen? Mehr Glück? Mehr Abgründe? Mehr Heldentaten und Niedertracht? Mehr Genialität und Irrsinn? Was ist teurer für den einen, und was könnte nicht billiger und wertloser sein für einen anderen? Das LEBEN, klar. Andreas Altmann hat es trotzdem versucht.

März 28 2017

20:00 Uhr
Haus am Breitstrom (Ratsgymnasium) in Erfurt

Christian KUNO Kunert: Ringelbeats

Christian KUNO Kunert: Ringelbeats

Christian KUNO Kunert, ja, genau der KUNO, Keyboarder, Gitarrist und Sänger bei der legendären Renft-Combo.
KUNO hat einen Roman geschrieben wie ein Rockkonzert. Obwohl er gar nicht in der Musikerwelt spielt. Es geht um den abgehalfterten Clown Cobu, dem sich eine ominöse Person an die Fersen heftet, die seine Biografie für sich beansprucht. „Ringelbeats“ ist eine unernste Tragödie, ein Märchen voller Realität, gewürzt mit etwas Irrsinn und dem unvermeidlichen Ernst des Lebens, ein Roman, der von einer Zeit erzählt, an die sich einige gern erinnern, andere mit Grausen, von der aber noch nicht abschließend geklärt ist, ob es sie wirklich gegeben hat.

März 29 2017

19:30 Uhr
Stadt- und Kreisbibliothek "Anna Seghers" in Meiningen

Annette Scheibner: Dünenmeer, Malvenweh

Annette Scheibner: Dünenmeer, Malvenweh

Annette Scheibner schreibt vom Meer, von der Landschaft an der Ostsee, am Darß. Bereits zu DDR-Zeiten
wurden die Texte von Annette Scheibner in der Reihe „Poesiealbum" veröffentlicht. Die in Jena geborene
Lyrikerin ist im Landkreis Schmalkalden-Meiningen sesshaft geworden, hat als Zahnärztin gearbeitet und das
Schreiben nie aufgegeben. Ihre Gedichte in „Dünenmeer, Malvenweh" erzählen von der Stille am Bodden, vom Abrieb
an der Steilküste und vom Künstlerort Ahrenshoop. Die immerwährende Sehnsucht nach Sand, Wind und
Meer spricht aus ihren Gedichten und weckt unsere Erinnerungen an Sommer und Meer.

März 29 2017

20:00 Uhr
Kulturhaus in Gotha

Axel Hacke: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Axel Hacke: Die Tage, die ich mit Gott verbrachte

Der begnadete Kolumnist Axel Hacke schildert seine Begegnung mit Gott, einem melancholischen alten Herrn, der unglücklich ist über die Unvollkommenheit der eigenen Schöpfung und ausgerechnet bei den Menschen Trost sucht: eine so großartige wie versponnene Geschichte voll seltsamster Ereignisse, heiter und ernst zugleich. Weil aber jeder Abend mit Hacke eine Wundertüte voll verschiedenster Geschichten ist, trifft man nicht nur Gott, sondern vermutlich auch den weißen Neger Wumbaba, den kleinen König Dezember und den traurigen Kühlschrank Bosch, man hört Weltbetrachtungen aller Art aus dem „Kolumnistischen Manifest“, und man begegnet Paola, der Ehefrau des Erzählers, sowie Luis, seinem Sohn.

März 31 2017

20:00 Uhr
Haus Dacheröden in Erfurt

Christoph Dieckmann: Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft

Christoph Dieckmann: Mein Abendland. Geschichten deutscher Herkunft

Christoph Dieckmanns Reportagen und Texte sind immer lebensprall, klug und politisch. In „Mein Abendland“
erzählt er Gegenwart als Herkunft aus Europas „Leitkulturen“ Nationalismus und Krieg. Er führt nach Verdun, in das frühere Jugoslawien und an die Gräber der Roten Armee. Er folgt den Brüdern Grimm, Rosa Luxemburg und Willy Brandt. Er fährt mit der Eisenbahn ins „Morgenland“, von Istanbul bis Teheran. Und er predigt auf der Wartburg über das Fremde. Ein Buch über unsere Identitäten, deutschkundig und weltoffen.

April 02 2017

11:00 Uhr
Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle in Weimar

Meik Woyke (Hg.): Willy Brandt - Helmut Schmidt. Partner und Rivalen

Meik Woyke (Hg.): Willy Brandt - Helmut Schmidt. Partner und Rivalen

Der Briefwechsel zwischen Willy Brandt und Helmut Schmidt aus den Jahren 1958 bis 1992 bietet neue Einblicke in das persönliche Verhältnis zweier herausragender Sozialdemokraten und Staatsmänner. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere verband neben mancher Rivalität eine jahrzehntelange Partnerschaft. Ihre politischen Kontroversen über die eigene Partei, über die Nachrüstungsfrage sowie den Umgang mit der Ökologie- und Friedensbewegung machen den besonderen Reiz dieser Korrespondenz aus.

April 06 2017

19:30 Uhr
Stadtbibliothek in Ilmenau

Bärbel Schäfer: Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist

Bärbel Schäfer: Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist

Ein zertrümmerter Wagen an der Autobahn, die Habseligkeiten des noch an der Unfallstelle verstorbenen Bruders, die Todesnachricht in der Nacht – Krise, Ausnahmezustand und die eine, die drängende Frage: Was tröstet? Und: Wie kann das Leben weitergehen? In ihrem Buch „Ist da oben jemand? Weil das Leben kein Spaziergang ist“ erzählt Bärbel Schäfer von ihrer Suche nach Sinn, denn Gott spielte bisher kaum eine Rolle für sie. Mit dem Tod des Bruders kommt sie an eine Grenze, die sie zweifeln und fragen lässt: Wie finden gläubige Menschen Halt in Lebenskrisen? Wie finde ich als Atheistin Trost in dieser traumatischen Lebenssituation? Sie gibt einen berührenden Einblick in ihre Seele, ihre Wut, ihren Schmerz und ihre Verzweiflung nach dem plötzlichen Schicksalsschlag. Offen und in einem sehr besonderen Ton beschreibt sie das Erlebte, ihre Skepsis und ihre überraschenden Begegnungen mit Menschen und deren Glauben, die ihr Loslassen begleiten.

April 06 2017

20:00 Uhr
Stadt- und Regionalbibliothek in Erfurt

Titus Müller: Der Tag X

Titus Müller: Der Tag X

Seit ihr Vater als Wissenschaftler zu einem Leben im fernen Russland gezwungen wurde, passt Nelly sich ihrer Ostberliner Umgebung immer weniger an. Sie engagiert sich in einer kirchlichen Jugendorganisation und wird im Frühjahr 1953 kurz vor dem Abitur von der Schule geworfen. Trost könnte sie bei dem jungen Uhrmacher Wolf Uhlitz finden, der sich in sie verliebt hat. Er will ihr helfen, legt sich dafür sogar mit seinem Vater an, entwendet staatliche Dokumente und landet im Gefängnis. Was Wolf nur vage ahnt: Die junge Nelly steht in einer geheimnisvollen Verbindung mit einem russichen Spion namens Ilja, der sie mit Nachrichten über ihren verschleppten Vater versorgt und den Austausch von Briefen mit ihm vermittelt. Wie Wolf träumt auch Ilja von einem Leben mit Nelly - aber als sich in Berlin und Halle die Unzufriedenheit mit dem Regime in Massendemonstrationen entlädt, hängt ihrer aller Leben an seidenen Fäden.

April 07 2017

20:00 Uhr
Theater Erfurt (Großes Haus) in Erfurt

Matthias Brandt & Jens Thomas: LIFE - Raumpatrouille & Memory Boy

Matthias Brandt & Jens Thomas: LIFE - Raumpatrouille & Memory Boy

Seit Jahren stehen Matthias Brandt und Jens Thomas mit „Psycho“ und „Angst“ auf der Bühne. In „LIFE - Raumpatrouille
& Memory Boy“ begegnen sich Matthias Brandts neues Buch und Jens Thomas’ neues Album, gleichzeitig entstanden und eng miteinander verbunden, auf der Bühne in einer Wort-Musik-Collage. Ihre Geschichten und Songs sind Reisen in einen Kosmos, den jeder kennt, der aber hier mit ganz besonderem Blick untersucht wird: den Kosmos der eigenen Kindheit.

April 08 2017

19:30 Uhr
Bürgerhaus/Stadtbibliothek in Nordhausen

Walter Plathe: Ich habe nichts ausgelassen

Walter Plathe: Ich habe nichts ausgelassen

Auf der Bühne gab er den verführerischen Liliom, den schelmischen Schwejk, den tragischen Professor Unrat. In Filmen spielte er komische und ernste Rollen, im Fernsehen war er siebzehn Jahre lang der bodenständig-sympathische "Landarzt". So schillernd und vielseitig die Rollen, so geradlinig und direkt der Charakter dahinter. Walter Plathe - eine echte Berliner Pflanze, ein Typ mit Herz und Schnauze, ein Volksschauspieler, der festhält an seinem Credo: "Die Mutter vons Janze ist das Theater!". Schon sein Großvater betrieb ein privates Volkstheater, doch die Familie warnte den Jungen vor der brotlosen Kunst. So lernte er erst Verkäufer in einer Zoohandlung, verschrieb sich aber schließlich mit Haut und Haar der Schauspielerei, denn: "Ich musste mich entscheiden zwischen meiner Tierliebe und der Lust auf Verstellung und Spiel".

April 19 2017

20:00 Uhr
HsD Gewerkschaftshaus in Erfurt

Michael Tsokos: Zerbrochen

Michael Tsokos: Zerbrochen

Es ist ein besonderer Tag für Dr. Fred Abel. Ein Dreivierteljahr, nachdem er durch den brutalen Überfall vor seinem Elternhaus lebensgefährlich verletzt worden war, tritt er erstmals wieder seinen Dienst bei der BKA-Einheit „Extremdelikte" an. Abel hat eine neurochirurgische OP, einen vierwöchigen Klinikaufenthalt und ein halbes Jahr Reha hinter sich. Danach hat er sechs Wochen auf Guadeloupe verbracht und dort seine Kinder – die Zwillinge Manon und Noah – und deren Mutter Claire besucht, mit der er vor 17 Jahren eine kurze, leidenschaftliche Affäre hatte.

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