Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Okt. 13 2017

Die Schreibwerkstatt im Kultur: Haus Dacheröden – Teil 2: Texte von Tina Neumann

Der Weg ist das Ziel

Der Weg ist das Ziel
Der Weg ist das Ziel

Wie angekündigt, wollen wir hier Texte vorstellen, die in der Schreibwerkstatt im Kultur: Haus Dacheröden entstanden. Mitte September hatten wir dazu - eingebettet in die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“ ­ - eingeladen. Inspiriert von der Ausstellung waren zunächst Fragen wie „Was bleibt von mir?“  oder „Was kann ich weitergeben?“ unter Anleitung von Anke Engelmann Ausgangspunkte für erste praktische Versuche. Die Resonanz auf dieses Wochenende war so positiv, dass wir das Format fortsetzen werden.

Okt. 12 2017

Der Soziologe Hartmut Rosa stellt sein Buch „Resonanz“ im ausverkauften Kultur: Haus Dacheröden vor (Teil 1)

Der Mensch als Resonanzwesen

Hartmut Rosa ist Professor in Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt.
Hartmut Rosa ist Professor in Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in Erfurt.

Auch in ihrer 21. Saison ist die Herbstlese noch für Neuerungen gut. Mit der Erfurter Universität will das Festival künftig die Ergebnisse der modernen Wissenschaft mehr in den Fokus ihres Programms rücken. Den Anfang machte jetzt im Kultur: Haus Dacheröden Hartmut Rosa. Der Soziologie-Professor lehrt an der Schiller-Universität in Jena und ist zugleich Direktor des Max-Weber-Kollegs der Universität der Landeshauptstadt. Für Sigurd Schwager zählt „der intensive Denk-Abend mit Lesung, freier Rede, Frage und Antwort“ schon jetzt zu den intellektuellen Höhepunkten des Herbstlese-Jahres.

Okt. 12 2017

Der Soziologe Hartmut Rosa stellt sein Buch „Resonanz“ im ausverkauften Kultur: Haus Dacheröden vor (Teil 2)

Verbunden mit Mensch und Welt

Dr. Katharina Held von der Universität Erfurt führte in den Abend ein und las anschließend auch aus „Resonanz“.
Dr. Katharina Held von der Universität Erfurt führte in den Abend ein und las anschließend auch aus „Resonanz“.

Es geht um nicht weniger als die Frage, wie ein gutes Leben gelingt, schreibt Hanno Müller in der "Thüringer Allgemeinen". Für den Soziologen Hartmut Rosa - Professor an der Schiller-Universität in Jena und Direktor des Max-Weber-Kollegs in  Erfurt - ist es ein Leben, dass Menschen wirklich berührt, bewegt und erreicht. Man müsse dafür nicht viel Geld haben, weit reisen oder das neueste und beste technische Gerät besitzen. Zuhören und antworten - das, so der Wissenschaftler bei der Erfurter Herbstlese, sei der Schlüssel zu einer aktiven und gelingenden Weltbeziehung.

Okt. 10 2017

Die Schreibwerkstatt im Kultur: Haus Dacheröden – Teil 1: Texte von Rita Dorn

Das Haus meiner Kindheit

Das Haus meiner Kindheit
Das Haus meiner Kindheit

Mitte September lud das Kultur: Haus Dacheröden - eingebettet in die Ausstellung „Das Prinzip Apfelbaum“ - zur Werkstatt Kreatives Schreiben ein. Inspiriert von der Ausstellung waren zunächst Fragen wie „Was bleibt von mir?“  oder „Was kann ich weitergeben?“ unter Anleitung von Anke Engelmann Ausgangspunkte für erste praktische Versuche. Im Laufe des Wochenendes entstanden ganz unterschiedliche Texte – unterschiedlich in Form und Inhalt. Wir möchten die Ergebnisse gerne allen Interessierten zugänglich machen. Wir beginnen mit den Arbeiten von Rita Dorn.

Okt. 06 2017

Birk Meinhardt präsentierte im Kultur: Haus Dacheröden den zweiten Teil von "Brüder und Schwestern"

Von einem der auszog, einen Roman zu schreiben

Aus den Wanderungen der Kindheit nach Schorba machte Birk Meinhardt in seinem Roman den gleichnamigen Fluss, an dem das fiktive Gerberstedt liegt.
Aus den Wanderungen der Kindheit nach Schorba machte Birk Meinhardt in seinem Roman den gleichnamigen Fluss, an dem das fiktive Gerberstedt liegt.

Viele Jahre lang berichtete Birk Meinhardt über das Leben in der DDR, später aus dem wieder vereinigten Deutschland. Inzwischen widmet sich der Berliner eher längeren Texten. Sein 2013 erschienenes Romandebüt „Brüder und Schwestern“ war dann aber auch dem Verlag zu lang, daher erschien das Buch in zwei Tranchen. Nach „Die Jahre 1973 -1989“ stellte er jetzt bei der Herbstlese den zweiten Teil seiner Familienchronik aus der (fiktiven) thüringischen Provinz vor. Dort, in Jena, hatte er bei seinen Großeltern viele aufregende Sommerferien verbracht. 

Okt. 05 2017

Deutschland-Premiere in Erfurt - Der Südafrikaner Deon Meyer stellt seinen neuen Roman „Fever“ im Haus Dacheröden vor

Als das Fieber kam

Der erste Weg nach seiner Landung in Frankfurt führte den südafrikanischen Schriftsteller Deon Meyer zur Herbstlese nach Erfurt
Der erste Weg nach seiner Landung in Frankfurt führte den südafrikanischen Schriftsteller Deon Meyer zur Herbstlese nach Erfurt

Krimis gehören zum Herbst wie der Regen, der Nebel oder der Wind - findet unser Kritiker Sigurd Schwager. Also dürfen sie natürlich auch nicht zur Erfurter Herbstlese fehlen. Unter den Experten für Hochspannung, die die Veranstalter für den Herbst 2017 eingeladen haben, sind zwei weltweit bekannte Schriftsteller: die Schottin Val McDermid und der Südafrikaner Deon Meyer. Beider Werke wurden inzwischen in mehr als 25 Sprachen übersetzt und verfilmt. Meyer machte jetzt den Anfang und las im Kultur: Haus Dacheröden.

Sept. 22 2017

Lutz Seiler erhielt im Kultur: Haus Dacheröden den alle zwei Jahre vergebenen Thüringer Literaturpreis

Verharren und Aufbruch

Der Schriftsteller Lutz Seiler während seiner Dankesrede. Foto: Thüringer Staatskanzlei
Der Schriftsteller Lutz Seiler während seiner Dankesrede. Foto: Thüringer Staatskanzlei

Der Lyriker und Romancier Lutz Seiler ist mit dem Thüringer Literaturpreis ausgezeichnet worden. Er erhielt die mit 12.000 Euro dotierte Ehrung aus den Händen von Ministerpräsident Bodo Ramelow. Für ihn gehöre Seiler in die Ruhmeshalle jener Autoren, „die ihrer Epoche eine Stimme zu geben vermochten, die einen längeren Atem hat als die kurzatmige Zeitgeschichte“, sagte in seiner Laudatio MDR-Kulturredakteur Torsten Unger. Dem breiten Publikum wurde Seiler durch seinen 2014 bei Suhrkamp erschienen Roman „Kruso“ bekannt.

Sept. 21 2017

Gespräch mit Lutz Seiler, der heute den Thüringer Literaturpreis erhält

„Bei mir dauert alles sehr lange“

Der preisgekrönte Schriftsteller Lutz Seiler wuchs in Ostthüringen auf. Foto: Jürgen Bauer, Suhrkamp Verlag
Der preisgekrönte Schriftsteller Lutz Seiler wuchs in Ostthüringen auf. Foto: Jürgen Bauer, Suhrkamp Verlag

Heute Abend wird dem Lyriker, Erzähler und Essayisten Lutz Seiler im Erfurter Kultur: Haus Dacheröden feierlich der Thüringer Literaturpreis verliehen. Damit ehren der Freistaat und die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen zugleich das Werk eines Autors, der seine biografischen und literarischen Wurzeln in der Region hat. Bisherige Preisträger waren unter anderem Sigrid Damm, Ingo Schulze und Wulf Kirsten. Mit dem Autor von „Kruso“ sprach vorab Ulrike Merkel, Kulturredakteurin bei der „Ostthüringer Zeitung“.

Sept. 16 2017

Tradition und Neuanfang – das Literarische Quartett lud zum ersten Mal in das Kultur: Haus Dacheröden ein

Gelungener Start in die 21. Herbstlese

Wie n den Vorjahren ging es beim Quartett ungeachtet aller unterschiedlicher Meinungen auch wieder recht heiter zu.
Wie n den Vorjahren ging es beim Quartett ungeachtet aller unterschiedlicher Meinungen auch wieder recht heiter zu.

Der Anfang ist gemacht. Am Donnerstag startete die 21. Erfurter Herbstlese mit ihrem traditionellen Präludium. Zum Literarischen Quartett hatte Gastgeber Felix Leibrock die drei üblichen Verdächtigen eingeladen. Doch anders als in den Vorjahren besprach er die vier Bücher aus dem Herbstlese-Programm mit MDR Thüringen-Chefredakteur Matthias Gehler, Herbstlese-Vereinschef Dirk Löhr und dem Politikwissenschaftler Prof. Dr. Dietmar Herz im neuen Domizil des Festivals, im Kultur: Haus Dacheröden. Gut 100 Literaturfreunde folgten im ausverkauften Festsaal ihrer lebhaften Debatte.

Sept. 11 2017

Der Erfurter Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider brachte einen erfreulichen Scheck ins Kultur: Haus Dacheröden

Ein Regal für Lieblingsbücher

Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig, Kultur: Haus Dacheröden-Geschäftsführerin Lena Walter und der Erfurter Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider mit ihrer Lieblingslektüre - und dem passenden Möbel dazu.
Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig, Kultur: Haus Dacheröden-Geschäftsführerin Lena Walter und der Erfurter Bundestagsabgeordnete Carsten Schneider mit ihrer Lieblingslektüre - und dem passenden Möbel dazu.

Noch gibt sich das Haus am Anger 37 in all seiner denkmalgepflegten Schönheit ein wenig spröde und unnahbar. Bücher sollen dem historischen Ensemble wieder mehr Leben einhauchen. Ein erster Schritt dazu ist der Kurt-Wolff-Salon, benannt nach dem berühmten Verleger und der Stiftung mit seinem Namen, in der sich die kleineren und unabhängigen Verlage zusammengefunden haben. Nun kommt die Lieblingsbuch-Bibliothek dazu. Ein brandneues Möbel dafür hatte die Erfurter Tischlerei Pranke-Plitt vorige Woche geliefert. Politiker Carsten Schneider sorgte für die Finanzierung.

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