Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Aug. 17 2017

Programm für die Erfurter Herbstlese 2017 im Kultur: Haus Dacheröden vorgestellt

"Geld oder Leben?"

"Geld oder Leben?"
"Geld oder Leben?"

In knapp einem Monat startet die „Erfurter Herbstlese“ in ihre 21. Saison. Insgesamt 65 Veranstaltungen hat Programmchefin Monika Rettig unter dem Motto „Geld oder Leben“ in diesem Jahr zusammengestellt. Ihr Spektrum reicht von einem Abend mit der Trägerin des Literatur-Nobelpreises Herta Müller bis hin zur Kinder-Lese-Party im Haus Dacheröden, hieß es am Donnerstag auf der Herbstlese-Pressekonferenz. Den Anfang am 14. September und den Schlusspunkt am 10. Dezember sind traditionell mit dem Literarischen Quartett und Denis Scheck besetzt. Zu einem großen Teil finden die Veranstaltungen im neuen Domizil der Herbstlese, im Kultur: Haus Dacheröden, statt.

Mai 15 2017

Das Programm im Haus Dacheröden in der zweiten Maihälfte

Lyrik, Luther & Lindenau

In seinem neuen Roman entführt Feridun Zaimoglu seine Leser nach Thüringen - auf die Wartburg. (Foto: Melanie Grande)
In seinem neuen Roman entführt Feridun Zaimoglu seine Leser nach Thüringen - auf die Wartburg. (Foto: Melanie Grande)

Es hat sich einiges getan im schönen Haus Dacheröden. In der ersten Etage können Literaturfreunde im Kurt-Wolff-Salon im aktuellen Programm der unabhängigen Verlage stöbern, die sich in der gleichnamigen Stiftung zusammengeschlossen haben. Bei einer Tasse Kaffee ist dort auch ein Blick in Feridun Zaimoglus Luther-Roman „Evangelio“ möglich. Der norddeutsche Türke ist mit seinem neuen Buch auch am 29. Mai in Erfurt zu Gast. Ansonsten gibt es noch Lyrik, Tipps vom Chefarzt und das Lindenau- Museum in Altenburg stellt sich vor.

Mai 05 2017

Henning Scherf im Haus Dacheröden: Das letzte Tabu - Über das Sterben reden und den Abschied leben lernen

Auch der Tod braucht etwas Besseres

Henning Scherf nennt sich selbst einen "Umarmer". Der SPD-Politiker findet leicht Zugang  zu den Menschen - auch beim schwierigen Thema Abschied und Tod.
Henning Scherf nennt sich selbst einen "Umarmer". Der SPD-Politiker findet leicht Zugang zu den Menschen - auch beim schwierigen Thema Abschied und Tod.

57 Jahre verheiratet mit derselben Frau, drei Kinder, neun Enkel, ein gelungenes Zusammenleben seit nunmehr 30 Jahren in Deutschlands vielleicht berühmtester Haus- und Wohngemeinschaft. Man hört, schreibt Sigurd Schwager über den Abend mit Henning Scherf, gebannt zu und spürt förmlich die Kraft der Gemeinschaft in guten wie in schlimmen Zeiten. Das Bremer Modell, so der frühere Bürgermeister im Gespräch mit dem um einiges jüngeren Erfurter Parteifreund Carsten Schneider, sei aber nur eine von vielen Antworten auf die Frage, wie man frühzeitig den Abschied leben lernt. 

April 24 2017

Haus mit neuem Hüter: Christoph Hein liest zum Weltbuchtag aus seinem neuen Roman „Trutz“

Die Thüringer Klöße müssen warten

Der Zweite wird der Erste sein: Nach der Herbstlese-Premiere mit Marcel Reich-Ranicki las Christoph Hein im 97er Eröffnungsprogramm des Festivals. Nun startete mit ihm das das Engagement des Herbstlese-Vereins im Haus Dacheröden auch offiziell.
Der Zweite wird der Erste sein: Nach der Herbstlese-Premiere mit Marcel Reich-Ranicki las Christoph Hein im 97er Eröffnungsprogramm des Festivals. Nun startete mit ihm das das Engagement des Herbstlese-Vereins im Haus Dacheröden auch offiziell.

Es ist eine schöne Fügung: Zwanzig Jahre nach seinem ersten Auftritt bei der ersten Erfurter Herbslese eröffnet Christoph Hein als Erster das Haus Dacheröden als Bürger- und Literaturhaus. Eine Idealbesetzung also, zudem eine der seltener gewordenen Gelegenheiten, einen der wichtigsten deutschsprachigen Autoren live zu erleben. Da vermag auch der recht ungewöhnliche Zeitpunkt der Lesung aus Heins neuen Roman „Trutz“ das Publikum nicht zu bremsen. Zwölf Uhr Mittags sind am Sonntag - dem Welttag des Buches - alle Stühle im Saal besetzt. 

April 20 2017

Der Rechtsmediziner Michael Tsokos stellt seinen neuen True-Crime-Thriller „Zerbrochen“ im Gewerkschaftshaus vor

Eine ganz besondere Vorlesung

Mit seinem dritten True-Crime-Thriller war Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner zum zweiten Mal in Erfurt.
Mit seinem dritten True-Crime-Thriller war Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner zum zweiten Mal in Erfurt.

Der Saal im Gewerkschaftshaus ist voll. Man sieht mehr Männer als sonst bei den Lesungen. Michael Tsokos, gerade 50 geworden, lebt ein erstaunliches Leben. Der international gefragte Experte leitet an der Berliner Charité das Institut für Rechtsmedizin und die Gewaltschutzambulanz sowie das Landesinstitut für gerichtliche und soziale Medizin in Moabit. Er ist Herausgeber wissenschaftlicher Publikationen, moderiert Fernsehsendungen, hat fünf Sachbücher verfasst sowie vier Krimis geschrieben. Tsokos geht in Talkshows und auf Lesereisen, trainiert Taekwondo und trägt den schwarzen Gürtel.

April 08 2017

Matthias Brandt und Jens Thomas reisen mit „Raumpatrouille“ und „Memory Boy“ durch den Kosmos ihrer Kindheit

„Besser als die Stimme von Pa aus Bonanza“

„Dieses Buch wäre ohne unsere Freundschaft in der Kunst und im Leben nicht entstanden.“ Sagt Matthias Brandt über „Raumpatrouille“ Jens Thomas.
„Dieses Buch wäre ohne unsere Freundschaft in der Kunst und im Leben nicht entstanden.“ Sagt Matthias Brandt über „Raumpatrouille“ Jens Thomas.

Den vielleicht intensivsten Abend ihre Geschichte verdankt die Herbstlese dem Schauspieler Matthias Brandt und dem Musiker Jens Thomas. Beängstigend gut hatten sie 2015  im Erfurter Theater einen Albtraum zelebriert, eine Feier der Künste auf den Flügeln der Angst. Das Publikum hielt den Atem an und war hin und weg. Jetzt sind Brandt und Thomas wieder auf selbiger Bühne zu erleben. Statt fremder Texte  gibt es dieses Mal eigene. Ganz klar, der wunderbare Schauspieler Matthias Brandt kann nicht nur mit dem Wort der Anderen ganz vorzüglich umgehen.

April 01 2017

Der Berliner Lese-Stammgast stellt im Haus Dacheröden sein neues Buch „Mein Abendland“ vor

Christoph Dieckmann liest immer

Christoph Dieckmann (Bild: ekmd, Nicole Sturz)
Christoph Dieckmann (Bild: ekmd, Nicole Sturz)

Als Herbstlese-Vereinschef Dirk Löhr den Autor begrüßt, bleibt im Ungefähren, wie oft schon der Berliner Publizist Gast der Lesereihe gewesen ist. Sechsmal? Jedenfalls ziemlich oft. Vermutlich so oft wie kein anderer. Pastorensohn Christoph Dieckmann, geboren 1956  in Rathenow, DDR, aufgewachsen am Harz, studierter Theologe und seit 1991 der Hamburger „Zeit“ schreibend verbunden, ist ein fleißiger Buchproduzent. Sein jüngstes Werk heißt „Mein Abendland“, hat den Untertitel „Geschichten deutscher Herkunft“ und zeigt passend dazu auf dem Umschlag die Wartburg.

März 29 2017

Nachwuchs ohne Haarwuchs: Christian „Kuno“ Kunerts Roman-Debüt „Ringelbeats“

Fast so schön wie Ringelpietz mit Anfassen

Auf der Bühne, mit seiner Gitarre, legt Kuno erst richtig los.
Auf der Bühne, mit seiner Gitarre, legt Kuno erst richtig los.

Der Mann, der mit Renft in den frühen Siebzigern des vergangenen Jahrhunderts zu unvergänglichem Rockerruhm kam, debütiert nun kurz vor seinem 65. Geburtstag als Schriftsteller, als Romanautor. Sein Erstling trägt den schönen Titel „Ringelbeats“. Klar, dass er seit dem Erscheinen immer wieder gefragt wird, ob das eine verkappte Autobiografie und der ostdeutsche Held Jacobus „Cobu“ Kubisch vielleicht doch ein gewisser Christian „Kuno“ Kunert aus Leipzig sei. Ebenso klar immer wieder die Antwort: „Nein, das ist ein Roman.“ 

März 28 2017

Gespräch mit Lena Walter, der neuen Geschäftsführerin im Haus Dacheröden

„Zum Glück wurde ich gefragt“

Hereinspaziert! Lena Walter will den Erfurtern und ihren Gästen das Haus Dacheröden ganz weit öffnen.
Hereinspaziert! Lena Walter will den Erfurtern und ihren Gästen das Haus Dacheröden ganz weit öffnen.

Seit Beginn des Jahres steht der Herbstlese-Verein im Erfurter Haus Dacheröden in der Verantwortung. Schon zuvor war klar, dass mit dem bisherigen Personalbestand - anderthalb Stellen plus ein Freiwilliges Soziales Jahr Kultur – kaum die ehrgeizigen programmatischen Ideen umgesetzt werden können. Der Verein suchte nach einer Geschäftsführerin für die historische Immobilie – und wurde fündig. Mit der 29-jährigen studierten Literaturwissenschaftlerin Lena Walter greift die Herbstlese auf eine gute Bekannte zurück; man kennt und schätzt sich seit vielen Jahren.

März 28 2017

Mit dem Welttag des Buches startet am 23. April das reguläre Programm

Das Haus Dacheröden – neu entdeckt

Wiedersehen macht Freude. Das Künstlerpaar Rafik Schami und Root Leeb eröffnen die erste Ausstellung im Haus in der Herbstlese-Zeit.
Wiedersehen macht Freude. Das Künstlerpaar Rafik Schami und Root Leeb eröffnen die erste Ausstellung im Haus in der Herbstlese-Zeit.

Nach mehrjährigen, nicht immer einfachen Verhandlungen mit der Stadt Erfurt ist es nun endlich soweit: Die Herbstlese ist angekommen im Haus Dacheröden, und startet am Welttag des Buches, den 23. April, ab 11 Uhr mit dem Eröffnungsprogramm. Zuhören, Anschauen, Nachdenken, Reden - das Haus Dacheröden im Herzen Erfurts wartet darauf, als ein Ort der literarisch-kulturellen Begegnung, als ein Ort für alle Erfurterinnen und Erfurter neu entdeckt zu werden. Ein Blick in das Angebot lohnt sich!

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