Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Aug. 16 2018

Programm für die Erfurter Herbstlese 2018 vorgestellt / Kartenverkauf ab Samstag

„Alles hat seine Zeit?“

„Alles hat seine Zeit?“
„Alles hat seine Zeit?“

Das Warten hat ein Ende. Im Kultur: Haus Dacheröden stellte Festivalchefin Monika Rettig am Donnerstag das Programm für die 22. Erfurter Herbstlese vor. Unter dem Motto „Alles hat seine Zeit?“ stehen ab dem 15. September bis zum traditionellen Finale mit dem Literaturkritiker Denis Scheck am 11. Dezember 76 Veranstaltungen auf dem Programm. Dabei reicht das Spektrum von klassischen Lesungen über literarisch-musikalische Inszenierungen bis hin zu Poetry-Slam und der Produktion eines Kinder-Hörspiels. Insgesamt werden wie im Vorjahr wieder etwa 14.000 Besucher erwartet. Der Vorverkauf für die Eintrittskarten beginnt am Samstag.

Juni 07 2018

Nach zwei Jahren Pause versucht das Forum für junge Schreibende einen Neubeginn

Start für Eobanus-Hessus-Wettbewerb

Die Juroren Michael Helbing und Ingrid Annel, Stadtkulturdirektor Tobias Knoblich, Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig, Roman Burchard vom Förderverein Humanistenstätte Engelsburg. und Lena Walter, die Geschäftsführerin des Kultur: Haus Dacheröden
Die Juroren Michael Helbing und Ingrid Annel, Stadtkulturdirektor Tobias Knoblich, Herbstlese-Programmchefin Monika Rettig, Roman Burchard vom Förderverein Humanistenstätte Engelsburg. und Lena Walter, die Geschäftsführerin des Kultur: Haus Dacheröden

Nach zwei Jahren Pause ist am Donnerstag in Erfurt der Eobanus-Hessus-Schreibwettbewerb 2018 gestartet. Das Forum für junge Schreibende in Thüringen, das 2001 ins Leben gerufen wurde, meldet sich als neue Kooperation zurück. Erfurts Kulturdirektor Tobias Knoblich freute sich bei der Pressekonferenz über den neuen Anlauf. Er sei froh, dass mit der Herbstlese ein kompetenter Verein gefunden werden konnte, unter dessen Ägide der Wettbewerb bei Schreibenden und der Öffentlichkeit wieder die Aufmerksamkeit erlangt, die er zweifellos verdient habe.

Mai 04 2018

Wegen Erkrankung ausgefallene Lesung wird am 27. September im Atrium der Stadtwerke nachgeholt

Neuer Termin mit Sahra Wagenknecht

Sarah Wagenknecht holt ihre ausgefallene Lesung im September nach.
Sarah Wagenknecht holt ihre ausgefallene Lesung im September nach.

Es hat noch einmal geklappt: Sahra Wagenknecht wird ihre Buchvorstellung zu "Couragiert gegen den Strom" in Erfurt, die letzte Woche leider aus Krankheitsgründen abgesagt werden musste, am 27. September nachholen. Die Uhrzeit und der Ort sowie die Eintrittspreise bleiben unverändert: Die Veranstaltung mit der streitbaren Politikerin findet im Atrium der Stadtwerke Erfurt statt und beginnt um 19.30 Uhr. Alle bereits gekauften Karten behalten ihre Gültigkeit. Wer seine Karten dennoch zurückgeben möchte, kann dies bis zum 1. Juni tun.

April 28 2018

Zum 4. Mal gab es zur Frühlingslese einen Diary Slam – dieses Mal im Kultur: Haus Dacheröden und auch mit leisen Tönen

Die mutigen Sieben

Diary Slam der vierte - zum ersten  Mal im Kultur: Haus Dacheöden.
Diary Slam der vierte - zum ersten Mal im Kultur: Haus Dacheöden.

Seit drei Jahren gibt es nun schon einen Diary Slam in Erfurt. Die Idee dahinter: Mutige lesen aus ihren ganz privaten Erinnerungen, die sie vorher nur ihrem Tagebuch anvertrauen wollten. Doch nach einigen Jahren entwickeln manche Passagen einen ganz eigenen Reiz. Was gestern noch zum Heulen tragisch schien, sorgt heute für einige Heiterkeit. So auch im Kultur: Haus Dacheröden, wohin der Diary Slam in dieser Frühlingslese umgezogen war. Sieben Männer und Frauen trauten sich und öffneten zum Vergnügen des zahlreichen Publikums ihre Tagebücher und Herzen.

April 11 2018

Politischer Salon im Kultur: Haus Dacheröden: Biograf Neffe trifft auf Staatskanzleichef Hoff

Marx und kein Ende

Biograf der wirklich Großen: Jürgen Neffe legte bereits hochgelobte Bücher über Einstein und Darwin vor.
Biograf der wirklich Großen: Jürgen Neffe legte bereits hochgelobte Bücher über Einstein und Darwin vor.

An diesem Marx, der am 5. Mai ein Zweihundertjähriger sein wird, führt 2018 kein Weg vorbei. Marx-Publikationen fluten Buchhandlungen und Bibliotheken, dringen vor auf Bestsellerlisten. Marx-Vorlesungen und Comeback-Debatten sind bestens besucht. Zeitungen, Radio, Fernsehen haben sich längst warm gelaufen für das Jubiläum. In Trier wird sein Geburtshaus renoviert und mit einer neuen Dauerschau bestückt. Eine große Landesausstellung füllt gleich zwei Museen. Bei so viel Marx allerorten steht die Erfurter Frühlingslese nicht nach. 

März 24 2018

Buenos dias, Landolf Scherzer! Der Kuba-Reisende stellt sein neues Buch zur Frühlingslese vor

Ein fernes Land so nah

Am Ende der Lesung in der Aula des Ratsgymnasiums verschenkte Landolf Scherzer sein Manuskript.
Am Ende der Lesung in der Aula des Ratsgymnasiums verschenkte Landolf Scherzer sein Manuskript.

Landolf Scherzer beginnt lesend mit seiner Ankunft in Havanna. Von seinem Balkon im dritten Stock blickt er auf den Cementerio Cristobal Colon, den zweitgrößten Friedhof Amerikas, mehr als 50 Hektar, fast eine Million Tote. Nach fünf Stunden Friedhofsbesuch geht er ins Bett und schläft traumlos. Am nächsten Tag ist nichts mehr, wie es war. Fidel Castro ist tot, Kuba trauert. Der Reporter erlebt ein Land, das sich ohnehin schon im Umbruch befindet, nunmehr im Ausnahmezustand. Was wird nun mit Kuba? „Ich weiß es wirklich nicht“, bekennt der Autor.

März 21 2018

Sigrid Damm begibt sich mit ihren Lesern im Kultur: Haus Dacheröden auf eine ganz besondere Zeitreise

„Fragt, solang es noch möglich ist“

Sigrid Damm ist ein immer wieder gern gesehener Gast der Erfurter Literaturfestivals.
Sigrid Damm ist ein immer wieder gern gesehener Gast der Erfurter Literaturfestivals.

Sigrid Damms neues Buch „Im Kreis treibt die Zeit“ ist eine nachgetragene Liebe an ihren Vater. Ihr ganzes Leben lag sie mit ihm in Widerstreit, lehnte ihn ab. Über zwanzig Jahre später beginnt sie, dem Lebensweg ihres Vaters nachzuspüren. Papiere und alte Fotos werden befragt; parallel dazu die historischen Einschnitte, die sein Leben bestimmten, geschildert. 1903 in Gotha geboren, 1993 dort gestorben, wurde er Zeuge von Kaiserreich, Weimarer Republik, Naziherrschaft, DDR-Regime und Bundesrepublik. Jetzt stellte Sigrid Damm das Buch im Kultur: Haus Dacheröden vor.

März 16 2018

Wolfgang Schorlau präsentiert seinen neunten Dengler-Krimi bei Hugendubel

Ein Mann, ein Politthriller

Bei Hugendubel am Erfurter Anger holte Wolfgang Schorlau seine ursprünglich für den Herbst geplant Lesung nach.
Bei Hugendubel am Erfurter Anger holte Wolfgang Schorlau seine ursprünglich für den Herbst geplant Lesung nach.

„Das Vergangene ist nicht tot, es ist nicht einmal vergangenen.“ Wolfgang Schorlau hat seinem neuen Buch - neben Worten von Nelson Mandela - ein Zitat William Faulkners vorangestellt. Nicht von ungefähr, meint der Berichterstatter. Der neue Politthriller aus Schorlaus Feder, Denglers bereits neunter Fall, dreht sich zwar vor allem um die Griechenland-Krise und die europäischen Milliardenhilfen, es ist damit aber vor allem eins: ein Deutschland-Buch. Beim Erfurter Publikum hat der Autor damit den richtigen Nerv getroffen.

März 11 2018

Die Herbstlese trauert um ihren klugen Freund Dietmar Herz

Ein realistischer Träumer

Dietmar Herz (1958 - 2018).
Dietmar Herz (1958 - 2018).

Die Erfurter Herbstlese trauert um einen ihrer besten Freunde. Am 7. März ist Prof. Dr. Dietmar Herz verstorben. Mit ihm verlieren alle, die Literatur lieben, einen großartigen Verbündeten. Doch Dietmar Herz hatte nicht nur fast immer seinen Kopf in einem Buch, er stand auch mit beiden Beinen fest auf dem Boden. Diese reale Welt bereitet ihm nicht nur Freude. Neid und Missgunst, vor allem Dummheit, ließen ihn manchmal fast verzagen. Aber er gab nicht auf, auch wider seines besseren Wissens. Ein Nachruf auf einen realistischen Träumer.   

März 09 2018

„Neu aufgeblättert“: Herausgeber Sven Hanuschek stellt Erich Kästners Geheimes Kriegstagebuch vor

„Der Entschluss ist gefasst ...“

Torsten Unger im Gespräch mit Herausgeber Sven Hanuschek.
Torsten Unger im Gespräch mit Herausgeber Sven Hanuschek.

In der zweiten Veranstaltung der Reihe „Neu aufgeblättert“ geht es um Erich Kästner. Es ist kein fröhlich bunter Abend, den Bücher wie „Emil und die Detektive“ oder „Das doppelte Lottchen“erwarten ließen. Nein, im Mittelpunkt steht „Das Blaue Buch“, Kästners geheimes Kriegstagebuch aus den Jahren 1941 bis 1945. Der alte Schweizer Hausverlag des Dichters hat es jetzt herausgebracht. Als Zeitzeuge berichtet darin ein prominenter Nazi-Gegner, der nicht wie andere berühmte Dichter ins Exil geht, der in Nazi-Deutschland bleibt. 

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    18. August: 9.30 - 18.00 Uhr
    Ab 20. August: Mo-Fr: 12.00 - 18.30 Uhr, Sa: 10.00 - 15.00 Uhr

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