Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Okt. 24 2018

Suzanne von Borsody bringt dem Herbstlese-Publikum die große Frida Kahlo nahe

Leiden und Leidenschaft

Bereits seit 2005 tourt Suzanne von Borsody mit ihrem Kahlo-Programm, das inzwischen auch auf CD zu hören ist. Jetzt machte die Schauspielerin bei der Herbstlese Station.
Bereits seit 2005 tourt Suzanne von Borsody mit ihrem Kahlo-Programm, das inzwischen auch auf CD zu hören ist. Jetzt machte die Schauspielerin bei der Herbstlese Station.

Dramatisiert, vertont und sogar getanzt wurde bereits die Geschichte der Frida Kahlo. Stapelweise gibt es Bücher über sie und mit ihren Texten, Filme sowieso. Ausstellungen in Berlin, Frankfurt oder Wien bleiben den Kunstfreunden in guter Erinnerung. Die Herbstlese 2018 präsentierte im Erfurter Kaisersaal ein Frida-Kahlo-Langzeit-Projekt der Schauspielerin Suzanne von Borsody, die auch eine Malerin ist. Der Abend handelte, auf einen Nenner gebracht, von Leiden und Leidenschaft, von einem Leben in Leidenschaft. 

Okt. 20 2018

Michael Schupmann zeigt im Kultur: Haus Dacheröden eine Auswahl seiner Sammlung von Fotografien Georg Eurichs

„Die Zeit festhalten“

Zur Vernissage der Eurich-Ausstellung kam Michael Schupmann ins Kultur: Haus Dacheröden.
Zur Vernissage der Eurich-Ausstellung kam Michael Schupmann ins Kultur: Haus Dacheröden.

Der dörfliche Alltag, den die Fotografien Georg Eurichs festhalten, gehört einer vergangenen Epoche an. Die Zeiten änderten sich, die Technik, die Arbeitsabläufe, das Zusammenleben auf dem Lande. Auf den Fotos Eurichs, die jetzt das Kultur: Haus Dacheröden zeigt,  sind sie da – die Dorfbewohner, die staubigen Straßen, die Fachwerkhöfe, die Karren und Kannen, die zum Leben auf dem Land gehörten. Schneeberge im Winter, der Schwatz am Dorfanger oder die Handgriffe des Hufschmieds. Jede Aufnahme aus den fünfziger Jahren erzählt eine Geschichte.

Okt. 20 2018

Christoph Hein sprach im Ratsgymnasium über Geschichte und Geschichten seines neuen Romans „Verwirrnis“

Von der Wahrung der Fassade

Christoph Hein ist in Erfurt ein gern und oft gesehener Gast. Kaum anderthalb Jahre nur liegt - sehr zur Freude des Publikums - seine vorherige Lesung im Kultur: Haus Dacheröden zurück.
Christoph Hein ist in Erfurt ein gern und oft gesehener Gast. Kaum anderthalb Jahre nur liegt - sehr zur Freude des Publikums - seine vorherige Lesung im Kultur: Haus Dacheröden zurück.

Der neue Roman „Verwirrnis“ von Christoph Hein erzählt deutsche Geschichte aus der Sicht von Ausgegrenzten, schwulen Männern. Die Wahl Heiligenstadts als Schauplatz erklärt er mit den Widersprüchen zwischen Ideologie und Glaube, die dort besonders kontrovers aufeinandertrafen. Alles nur Fiktion? Nach Darstellung Heins bei der Lesung in der Aula des Ratsgymnasium nicht. Verfasst habe er das Buch auch als eine Art Doppelporträt seines verehrten Lehrers Hans Mayer, und zwar sowohl des jungen als auch des alten, bekannte der Autor.

Okt. 19 2018

Jochen-Martin Gutsch und Maxim Leo versichern dem Herbstlese-Publikum „Es ist nur eine Phase, Hase“

Wo die Prostata wohnt . . .

Die Herren  Gutsch (links) und Leo können auch seriös, bei der Herbstlese zeigten sie sich von ihrer komischen Seite.
Die Herren Gutsch (links) und Leo können auch seriös, bei der Herbstlese zeigten sie sich von ihrer komischen Seite.

Pubertät ist schlimm, Alterspubertät ist viel schlimmer. Betroffene, insbesondere Männer, zeigen sich als angegraute, bequeme, oft kurzsichtige Wesen, die die Ruhe lieben, das Wandern, das Wort „früher“ und bestuhlte Pop-Konzerte. So sehen es zumindest die leicht in die Jahre gekommenen Herren Jochen-Martin Gutsch und Maxim Leo, beide Kolumnisten der Berliner Zeitung. Mit ihrem Programm zum Buch „Es ist nur eine Phase, Hase“ begeistern sie das Publikum im Atrium der Stadtwerke. Der Kritiker hat da eher gemischte Gefühle.

Okt. 18 2018

In ihrem neuen Buch „Deutsch, nicht dumpf“ wagt sich Thea Dorn an Heimat, Patriotismus und Nation

Vermintes Gelände

Hart im Nehmen: Auch ein gebrochenes Bein vermochte Thea Dorn nicht von ihrer Lesung in Erfurt abhalten.
Hart im Nehmen: Auch ein gebrochenes Bein vermochte Thea Dorn nicht von ihrer Lesung in Erfurt abhalten.

Heimat, Leitkultur, Nation, Patriotismus – Thea Dorn will diese Themen nicht den Rechten überlassen. Anknüpfend an Thesen, die sie bereits in ihrem Bestseller „Die deutsche Seele“ zusammen mit Richard Wagner aufgestellt hat, wendet Thea Dorn sich nun in ihrem neuen Buch den aktuellen Schicksalsfragen unserer Gesellschaft zu. „Deutsch, nicht dumpf. Ein Leitfaden für aufgeklärte Patrioten“ hat sie es überschrieben. Im Atrium der Stadtwerke stellte die Autorin es jetzt, auch im Gespräch mit dem Erfurter Publizisten Sergej Lochthofen, dem Erfurter Publikum vor.

Okt. 14 2018

Irma Tawelidse und Stephan Reich nahmen das Herbstlese-Publikum mit auf eine literarische Reise in den Kaukasus

Zwei Sichten auf Georgien

Durch den Abend führte Karsten Jauch von der "Thüringer Allgemeinen".
Durch den Abend führte Karsten Jauch von der "Thüringer Allgemeinen".

Sechs deutsche und sechs georgische Autoren haben Georgien mit seinen tiefen Schluchten, langen Palmenküsten, historischen Höhlen und kosmopolitischen Metropolen erkundet. Prometheus, Medea und Stalin - sie alle gehören zu dem Land wie die einzigartige uralte Schrift, eine fünfzehn Jahrhunderte währende literarische Tradition, fünfhundert Rebsorten und die große Gastfreundschaft. Irma Tawelidse und Stephan Reich zählten zur literarischen Reisegruppe. Im Kultur: Haus Dacheröden stellten sie jetzt ihre Texte vor.

Okt. 09 2018

Der Rudolstädter Theaterintendant Steffen Mensching präsentiert seinen großen Roman „Schermanns Augen“

Der weite Atem

Steffen Mensching war bei der Herbstlese schon als Vorleser und als Diskutant - 2018 kam er als Romancier.
Steffen Mensching war bei der Herbstlese schon als Vorleser und als Diskutant - 2018 kam er als Romancier.

Steffen Mensching ist aus eigener Sicht Autor, Clown, Schauspieler und Regisseur. Zur Herbstlese kommt er in diesem Jahr als Romancier. Im Grunde schreibt Mensching, geboren 1958 in Ostberlin, Zeit seines Lebens, gewissermaßen seit Menschinggedenken. 1979 erscheint auf 30 Seiten im Poesiealbum Nr. 146 Lyrik von ihm. 39 Jahre später kommt der Dichter mit 820 Seiten Prosa nach Erfurt,. Bei Hugendubel stellt er sein Opus Magnum vor, den Roman „Schermanns Augen“, erschienen im renommierten Wallstein Verlag zu Göttingen. 

Okt. 09 2018

Der Vorsitzende der Jüdischen Landesgemeinde Reinhard Schramm stellt bei der Herbstlese seine Lieblingsbücher vor

Weisheit, Witz und Waffe

Aus drei mach vier: Reinhard Schramms Lieblingsbücher.
Aus drei mach vier: Reinhard Schramms Lieblingsbücher.

Was sagen Bücher über den, der sie liest? Darauf antworten prominente Thüringer regelmäßig in der Reihe „Mein Lieblingsbuch“ im Erfurter Kultur: Haus Dacheröden. Um das Ganze noch ein wenig bekannter zu machen, bettete die Herbstlese ihren Gast am vergangenen Sonntag in das Programm des Literaturfestivals ein. Mit Erfolg, wie das Interesse des Publikums  deutlich zeigte. Wie immer hatte auch der Vorsitzende der jüdischen Landesgemeinde, Reinhard Schramm, drei Bücher mit an den Erfurter Anger gebracht. Eigentlich waren es sogar vier.

Okt. 05 2018

Olivier Guez stellt zur Herbstlese „Das Verschwinden des Josef Mengele“ vor

Ohne Reue

Neben Erfurt stellt Oliver Guez sein wichtiges  Buch im Osten Deutschlands nur noch in Rostock vor.
Neben Erfurt stellt Oliver Guez sein wichtiges Buch im Osten Deutschlands nur noch in Rostock vor.

Josef Mengele ist als der Arzt von Auschwitz ein Symbol für das Nazi-Grauen geworden ist. Abertausende KZ-Häftlinge schickt Mengele in die Gaskammern. Andere wählt er aus für seine barbarischen Menschen-Experimente, die jegliche Vorstellungskraft übersteigen. Nun liegt ein neues Mengele-Buch vor und der Herbstlese sehr am Herzen. Deshalb laden der Verein und das Institut Français Thüringen zu einer Begegnung mit dem Autor Olivier Guez ein - und wechseln ob des großen Interesses vom Kultur: Haus Dacheröden zu Hugendubel am Anger. 

Okt. 02 2018

„Post vom schwarzen Schaf“: Geschwisterbriefe von und an Brigitte Reimann

Eine Familie hält zusammen

Heide Hampel und Torsten Unger bei der Reimann -Ausgabe der Reihe "Neu aufgeblättert" im Kultur: Haus Dacheröden.
Heide Hampel und Torsten Unger bei der Reimann -Ausgabe der Reihe "Neu aufgeblättert" im Kultur: Haus Dacheröden.

Die Schriftstellerin Brigitte Reimann kannte zu ihren Lebzeiten fast jeder in der DDR und fast keiner im Westen Deutschlands. Neben ihrem großen unvollendeten Roman "Franziska Linkerhand“ bieten gerade die Briefbände und Tagebücher immer wieder eine fesselnde Lektüre. Neuen Lesestoff kommt jetzt mit „Post vom schwarzen Schaf“, Geschwisterbriefen von und an Brigitte Reimann, hinzu. Mitherausgeberin Heide Hampel stellte das Buch zur Herbstlese gemeinsam mit Torsten Unger vom MDR im Kultur: Haus Dacheröden vor.

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