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Erfurter Herbstlese
Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Dez. 10 2014

Seiler, Schwarz & Schorlemmer

Erste Lesungen im Frühjahr gehen in den Vorverkauf

Lutz Seiler kommt schon im Januar.
Lutz Seiler kommt schon im Januar.

Wie immer ist für uns nach der Herbstlese vor der Frühlingslese, denn wir stecken mitten in den Vorbereitungen für das Frühjahr. Aber zunächst ein ganz großes Danke schön an Sie für Ihre Treue und Begeisterungsfähigkeit, mit denen Sie die gerade ausgeklungene Herbstlese 2014 wieder begleitet haben. Nicht zu vergessen auch ein herzliches Dankeschön an unsere Sponsoren und Medienpartner. Jetzt aber ein erster Ausblick auf die Frühlingslese.

Dez. 09 2014

Denis Scheck zum letzten Mal im Atrium der Stadtwerke

Eichhörnchen auf Speed

Denis Scheck ist für manchen Spaß zu haben, versteht selbigen bei schlechter Literatur aber ganz und gar nicht.
Denis Scheck ist für manchen Spaß zu haben, versteht selbigen bei schlechter Literatur aber ganz und gar nicht.

Die Herbstlese gibt auch in ihrer 18. Saison viel für Tradition. Eine der wichtigsten – zum Schluss lobt und warnt Denis Scheck vor Büchern. Eher ungewollt und dennoch Jahr für Jahr aufs Neue zu besichtigen – die Karten für diesen Abend sind als erste ausverkauft. Traditionell versucht man daher mit dem Umzug in einen größeren Saal die Not derer, die kein Ticket erwischen konnten, zu lindern. 2015, bei der 19. Auflage, ist das Finale des Literaturfestivals im Theater Erfurt zu erleben. Mal schauen, ob und wie lange es hilft. Dann bliebe nur noch die Messe.

Dez. 07 2014

Frauke Scheunemann in der Kinderbibliothek

Der schlauste Kater der Welt

Frauke Scheunemann schreibt über Katzen - hat aber einen Hund.
Frauke Scheunemann schreibt über Katzen - hat aber einen Hund.

Manche Kinder hatten die Lesung mit Frauke Scheunemann zum Nikolaus geschenkt bekommen – eine gute Idee, wie man am in der ausverkauften Kinder- und Jugendbibliothek erleben konnte. Dort drehte sich dann fast alles um Winston, den vielleicht schlausten Kater der Welt. Einige waren sich auch gekommen, weil sie nicht glauben konnten, dass da ein Stubentiger noch besser sein soll als die Samtpfote zu Hause.

Dez. 06 2014

Wolfgang Büscher im Atrium der Stadtwerke

Eine Schönheit, die sich nicht jedem zeigt

Wolfgang Bücher entführte sein Publikum auf die Dächer der Altstadt von Jerusalem.
Wolfgang Bücher entführte sein Publikum auf die Dächer der Altstadt von Jerusalem.

Er ist von Berlin nach Moskau und gewandert, und einmal von Nord nach Süd durch die USA. Seine jüngste Reise führte Wolfgang Büscher nach Israel. Zwei Monate durchstreifte er Jerusalem. Im Frühling war das erst. Jetzt las er aus seinen Erlebnissen im Atrium der Stadtwerke.

Dez. 02 2014

Moritz Netenjakob im Gewerkschaftshaus

Udo und Peter, Herbert und Jan

Ein Mann mit vielen Gesichtern: Moritz Netenjakobs imitatorische Fähigkeiten sind beeindruckend.
Ein Mann mit vielen Gesichtern: Moritz Netenjakobs imitatorische Fähigkeiten sind beeindruckend.

Ist es eine Drohung oder ein Versprechen: „Mit Kant-Zitaten zum Orgasmus“ kann, theoretisch, so ziemlich alles bedeuten. Ganz praktisch sieht ein Abend, der unter diesem Motto steht, so aus: Lachen, lachen und nochmals lachen. Für die Bandbreite des Programms steht, dass der Autor einer erstaunlich ähnlich klingenden Aufforderung zum Pauken, ein gewisser Lenin, einen kleinen Auftritt hat. In Erinnerung bleibt aber wohl ein Quartett – Udo und Peter, Herbert und Jan. Alle vier sind: Moritz Netenjakob.

Dez. 01 2014

Jan Weiler im Kaisersaal

Frohe Weihnacht überall

Jan Weilers „Berichte aus dem Christstollen“ sorgten im ehrwürdigen Kaisersaal für manche Lachsalve.
Jan Weilers „Berichte aus dem Christstollen“ sorgten im ehrwürdigen Kaisersaal für manche Lachsalve.

Die meisten lieben sie, viele hassen sie, die Weihnachtszeit. Aber egal, welche Gefühle zum Jahresende hin die Brust erfüllen, an Weihnachten, am Advent, kommt keiner vorbei. Auch Jan Weiler nicht, der seine Sicht im Kaisersaal präsentiert. Seine Haltung ist ganz klar  - lustig. So lacht dann auch das Publikum zwei Stunden lang bis hoch zum Rang. Besser reimt nur der Autor höchstselbst. 

Nov. 30 2014

Gregor Gysi präsentiert Luc Jochimsen

Die andere Seite des Mondes

Luc Jochimsen und Gregor Gysi kurz vor Beginn der Lesung im ausverkauften Atrium der Stadtwerke.
Luc Jochimsen und Gregor Gysi kurz vor Beginn der Lesung im ausverkauften Atrium der Stadtwerke.

Eine Frau, Jahrgang 1936, die es als Journalistin geschafft hat bis an die Spitze ihrer Branche, die im Bundestag saß, die sogar einmal für das allerhöchste Amt im Staate kandidierte, die muss doch etwas zu erzählen haben. Luc Jochimsen tut es und holt sich dazu Gregor Gysi an Bord. Der hilft, den Saal zu füllen, und sorgt für eine Überraschung: Der eloquente Politiker nimmt sich für zwei Stunden ganz zurück. Wichtig sind in dieser Zeit nur die geschätzte Kollegin und ihr Buch „Die Verteidigung der Träume“.

Nov. 29 2014

Rafik Schami im Theater Erfurt

Die Erfindung des Opferstocks

Rafik Schami gab sich seinen Namen nach der Ankunft in Deutschland; übersetzt bedeutet er Freund aus Damaskus.
Rafik Schami gab sich seinen Namen nach der Ankunft in Deutschland; übersetzt bedeutet er Freund aus Damaskus.

Bevor Rafik Schami im Theater zu erzählen beginnt, spricht er über die Lage in Syrien. Aufgerieben zwischen den Mächten hat die Welt seine Heimat fast vergessen. Im Namen der Kinder, die unter dem Krieg leiden müssen, bittet er um Spenden, die auch bei den Bedürftigen ankommen: Für ein bisschen Schule und ein wenig Geborgenheit.

Nov. 27 2014

Claudia und Nadja Beinert im Nerly

Ein steinernes Buch

Zum zweiten Mal waren die eineiigen Zwillinge bei der Herbstlese. Links sitzt Claudia, rechts Nadja Beinert - der Scheitel verrät es.
Zum zweiten Mal waren die eineiigen Zwillinge bei der Herbstlese. Links sitzt Claudia, rechts Nadja Beinert - der Scheitel verrät es.

Sie haben es wieder getan. Die Schwestern Nadja und Claudia Beinert haben ein zweites Buch über Uta von Ballenstedt, der Kathedralherrin von Naumburg, geschrieben. Immer wieder seien sie gefragt worden, ob die Liebe von Uta zu Hermann, ihrem Schwager, eine Chance habe. Der neue Roman „Die Kathedrale der Ewigkeit“ feiert diese Liebe, die sich beweisen muss. Und er ist eine Liebeserklärung der Autorinnen an die mittelalterlichen Fresken im Dom zu Naumburg. Beide Seiten, Gefühl und Kunst, wirken einen besonderen Zauber, dem sich auch das Erfurter Publikum nicht entziehen möchte. Bei der Lesung im Nerly bleibt kein Stuhl unbesetzt.

Nov. 25 2014

„Wir Angepassten“ im Collegium Maius

Mensch Roland!

Roland Jahn hat ein sehr persönliches Buch geschrieben. Im ausverkauften Collegium Maius fand es eine sehr konzentrierte Aufnahme durch das Erfurter Publikum.
Roland Jahn hat ein sehr persönliches Buch geschrieben. Im ausverkauften Collegium Maius fand es eine sehr konzentrierte Aufnahme durch das Erfurter Publikum.

In der Natur geht es nicht ohne, die gängige Evolutionstheorie verspricht sogar nur den am besten angepassten Individuen und Arten das Überleben. In der Technik wird eher vom Optimieren gesprochen. Nur der Mensch, der möchte nicht gern als angepasster Karrierist, als Schleimer, Duckmäuser, Opportunist  - oder was der Begriff sonst noch so an Synonymen und Assoziationen fasst - angesehen werden. Dabei ist doch kein Mensch davon ganz frei, meint Roland Jahn, und verweist auf seine Erfahrungen in der DDR. Der Chef der Stasi-Unterlagen-Behörde ist zur Premieren-Lesung seines Buches als Privatmann nach Erfurt gekommen - zumindest versucht er es. Er beschert - gemeinsam mit Gesprächspartner Henry Bernhard - dem Herblese-Publikum einen der emotionalsten Abende der Saison.

Über uns

Erfurter Herbstlese e.V. - Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Unser Literaturverein organisiert seit 1997 die Erfurter Herbstlese, die zu den großen literarischen Veranstaltungsreihen in Deutschland gehört. Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Öffnungszeiten

  • Mo-Fr: 12.00 - 17.00 Uhr
    Sa: geschlossen
    Der Kartenvorverkauf für die Herbstlese 2019 beginnt am 31. August.

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