Erfurter Herbstlese

Es lebe die Erfurter Herbstlese!
Sept. 16 2018

Der Engländer Chris Bradford zeigte seinen jungen Fans, wie man ein Bodyguard wird

Krasse Action im Bürgersaal

Voller Einsatz: Chris Bradford bot eine Lesung der etwas anderen Art.
Voller Einsatz: Chris Bradford bot eine Lesung der etwas anderen Art.

Chris Bradford gehört zu den Großen der modernen Jugendliteratur. In seinen sechs Bänden der Bodyguard-Reihe lässt er seinen Helden Connor seine gleichaltrige Klientel beschützen – ohne dass die bösen Buben den 14-Jährigen wirklich auf dem Schirm haben. Der Engländer ist mit seinen actionreichen Vorträgen ein vielgefragter Gast. Der einzige Termin, der sich in Erfurt für ihn finden ließ, lag vor der eigentlichen Eröffnung der diesjährigen Herbstlese. Seinem vorwiegend jüngeren Publikum war das egal: Mit Begeisterung folgten Jungen wie Mädchen seinem Bodyguard-Crashkurs im Kultur: Haus Dacheröden.

Eine Lesung sieht anders aus. Chris Bradford hatte zwar immer mal wieder eines seiner Bücher in der Hand, entscheidender waren aber seine praktischen Anleitungen. Wie streckt man einen Angreifer nieder, wann verzichtet ein Beschützer lieber auf seine Pistole und was passiert, wenn der Schurke auf einem Wolkenkratzer lauert – Bradford zeigte es seinem Publikum. Das machte begeistert mit, ließ sich auf Matten werfen, bildete ein menschliches Schutzschild oder streckte selbst vermeintliche Angreifer nieder.

Sechs Bände lang hatte Bradfords Held Connor das in seinen Romanen vorgemacht. Mit dem letzten ist jetzt erst einmal Schluss, kündigte der Engländer an, der in Erfurt in seiner Muttersprache zu erleben war. An seiner Seite übersetzte Schauspieler Tobias Goldfarb den Text – und machte selbst hoch oben auf einer Leiter kräftig mit. Nicht das einzige Requisit in der 90-minütigen Show. Es kamen auch eine Wasserpistole, zwei Turnmatten und ein Skateboard zum Einsatz.

Das spielte am Ende fast die Hauptrolle, wurde es doch – das offizielle Bodyguard-Logo auf seiner Unterseite – zum Schluss unter den jungen Gästen verlost. Auch dabei gab es, wie bei Held Connor üblich, ein Happyend: Sein Gewinner hatte bisher noch keins, und freute sich so fast doppelt. Natürlich signierte Bradford das gute Stück auch noch, wie auch alle Bücher, die seine jungen Fans ihm nach der Vorstellung reichten.

Chris Bradford

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