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Sept. 06 2019

FSJ Kultur (II): Elischa Kraft will sich im Kultur: Haus Dacheröden beweisen

Ab jetzt wird wieder mehr gelesen

Im Vergleich zur Bar im Kalifen geht es im Kultur: Haus Dacheröden eher ruhig zu - meint Elischa Kraft.
Im Vergleich zur Bar im Kalifen geht es im Kultur: Haus Dacheröden eher ruhig zu - meint Elischa Kraft.

Er ist der erste Mann, der es als FSJ-ler in das Team der Erfurter Herbstlese geschafft hat und das Kultur: Haus Dacheröden bereichern wird. Für die kommenden zwölf Monate ist Elischa Kraft bei uns. Der 20-Jährige hat in Jena sein Sportabitur gemacht und muss die vielen Eindrücke der Arbeit im Haus erst einmal sacken lassen. Die Erfahrungen mit den Sorgen der Herbstlese-Gäste und dem Ticketverkauffüllten seine erste Arbeitswoche, aber durch seine Barerfahrung im Kalif Storch ist er auf den Kontakt mit dem Publikum bestens vorbereitet. Auch den Ansturm auf die Karten zum Vorverkaufsstart hat er mit einiger Gelassenheit überstanden.


Das Freiwillige Soziale Jahr ist ja seit einigen Jahren sehr beliebt. Was hat Dich denn gerade zu seiner kulturellen Sparte gezogen?

Ich bin schon bei meinem Job im Kalif Storch mit der Kulturszene in Erfurt in Berührung gekommen. Dort helfe ich seit 2015 an der Bar aus. Nach dem Abitur war mir dann eigentlich gleich klar, dass ich mich weiter in der kulturellen Richtung profilieren möchte. So entstand die Idee, ein FSJ zu machen.

Und trotz der jungen Szene im Kalif hat es Dich in unser Haus verschlagen?

Ja, ich hätte wahrscheinlich auch dort das FSJ machen können, wollte aber auch über den Tellerrand hinausschauen. Meine Mutter hat mir letztendlich das Kultur: Haus Dacheröden empfohlen. Hier habe ich ja in den letzten Monaten manchmal im Café ausgeholfen und dabei sehr nette Menschen getroffen, sodass ich mich schnell gut aufgehoben gefühlt habe.

Du bist ja pünktlich zur Herbstlese hier, worauf freust Du Dich besonders?

Auf jeden Fall auf Herrn Sommerfeldt. Das ist ein alter Freund meiner Mutter und es ist bestimmt schön, einen Menschen, den man eher privat kennt, auch mal im Rahmen einer Veranstaltung auf der Bühne zu erleben. Das Programm ist so voll und vielfältig, dass es mir noch schwer fällt, alles zu erfassen und mir etwas auszusuchen.

Du hilfst ja auch beim Herbstlese-Vorverkauf mit und hast gerade in den ersten Tagen des großen Ansturms auf die Karten eine angenehme Ruhe bewahrt. Wie machst Du das?

Das kommt von meinen Schichten im Kalif. Im Vergleich zu einer Klubnacht, wo ich von 23 Uhr bis morgens um 6 Uhr an der Bar komplett gefordert bin, ist der Vorverkauf eine ruhigere Schicht, die aber trotzdem anspruchsvoll ist. Aber ich wurde gut vorbereitet und war nicht alleine. So bin ich natürlich nicht ins kalte Wasser geschmissen worden.

Bleibt bei so viel Arbeit auch noch Zeit für Hobbys?

Ja klar, ich treffe mich mit Freunden, gehe ins Theater, und mache viel Sport. Jetzt, wo ich in diesem Haus bin, werde ich bestimmt auch mal wieder mehr ins Lesen kommen und mich mit Literatur beschäftigen.

Und was ist mit dem Kalif?

Ich hoffe, dafür auch noch ein wenig Zeit zu finden. Die Bar würde mir sonst wahrscheinlich fehlen.

Hast Du denn einen Lieblingsraum im Haus?

Das ist schwierig. Ich finde das ganze Haus sehr schön, vor allem den Stuck. Da werde ich noch ein bisschen brauchen, alles gut genug kennenzulernen, um mich da entscheiden zu können. Die Räume sind ja sehr unterschiedlich ausgestattet.

Sei herzlich willkommen, lieber Elischa!

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