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Erfurter Herbstlese
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Mai 31 2021

Bei der zehnten Auflage von „Zwischen Tür und Anger“ ist Franzi Waldner zu Gast

Tollpatschige Wanderburschin

Trotz Regens ein Sonnenschein - Franzi Waldner zu gast bei der zehnten Folge von „Zwischen Tür und Anger“.
Trotz Regens ein Sonnenschein - Franzi Waldner zu gast bei der zehnten Folge von „Zwischen Tür und Anger“.

Zum kleinen Jubiläum konnte Julia Maronde dieser Tage Franzi Waldner als ihre zehnte Gesprächspartnerin „Zwischen Tür und Anger“ begrüßen. Nicht nur im Kultur: Haus Dacheröden hat sich die Erfurterin – erinnert sei nur an ihren souveränen Sieg beim Diary-Slam vor einigen Jahren oder ihren Auftritt bei „Mein Lieblingsbuch“ – einen Namen gemacht, als Stattstadtmädchen veröffentlicht sie auch gern und viel auf Facebook und Instagram. Darüber hinaus lassen sich die Texte der Bloggerin und freien Journalistin inzwischen auch analog genießen: Vor kurzem erschien ihr eigenes Buch „Sollbrüche“ mit, wie es im Untertitel heißt, Gedichten und Gedankensplittern.

Auch darum ging es in der Unterhaltung im Torbogen des Dacheröden. Franzi, wie sie unbedingt genannt werden möchte, erzählte von den Brüchen in ihrem Leben, die – davon ist sie überzeugt – einen Menschen im Leben erst zu seiner eigentlichen Bestimmung hinführen. Obwohl in der Corona-Zeit entstanden atmen die Texte Zuversicht und ein Vertrauen darin, dass die Dinge sich fügen. Nicht immer vielleicht zum Allerbesten, aber auf eine Weise, mit der sich auskommen und leben lässt.

So dreht sich das Gespräch um viel Biografisches, wie die Franzi zu Frau Walder wurde etwa, oder warum statt dem Schreiben für die regionale Programmzeitschrift „takt“ die Tätigkeit als Traurednerin getreten ist; warum sie Erfurt nach wie vor schön findet und wie sich in der Landeshauptstadt die Zeit mit Nachdenken und „tollpatschig sein“ so gut verbringen lässt. Bei allem Ernst des leben, so ganz ernstnehmen will sich die Franzi nicht.

Richtig wichtig ist ihr indes die Natur. Als einem „Waldkind“ zieht sie es immer wieder ins Freie; egal ob zum Schreiben, oder um beim Wandern den Kopf frei zu bekommen. Als geborene „Wanderburschin“ ist sie dabei auch gern mal allein, vorzugsweise im Gebirge. Nach einem anstrengenden Tag ist es dann zu hause umso heimeliger, wenn sie nicht gerade bei einem Buch von Stephen King selbst das Gruseln lehrt. Zum Ausgleich malt sie dann Aquarelle oder tut, was sie am mit am liebsten mag: aus tiefstem Herzen über sich selbst lachen. Das, verrät sie Julia Maronde mit klitzekleinem Stolz, habe sie sich selbst beigebracht.

Wie immer ist auch diese Episode von „Zwischen Tür und Anger“ auf „Caroline TV“, dem YouTube-Kanal von Erfurter Herbstlese und Kultur: Haus Dacheröden, zu finden. Das volle Gespräch gibt es bei Spotify für die Ohren.

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