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Erfurter Herbstlese
Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Sehr zu empfehlen

Gelesen wird immer. Das gilt insbesondere, wenn andere Aktivitäten immer noch Einschränkungen unterliegen. Bücher spenden Trost, entführen in exotische Welten oder längst vergangene Zeiten. Was lesen Sie gerade? Welchen Autor können Sie empfehlen? Oder lauschen Sie lieber Hörbüchern? Dieser Blog will dazu einladen, Empfehlungen zu teilen. Schreiben Sie uns, was sich Ihrer Meinung nach wirklich lohnt. 300 Wörter wären schön.
Also, worauf lange warten: Los geht’s mit einer Empfehlung an kontakt@herbstlese.de

PS: Hier finden Sie auch Empfehlungen, die wir zuerst in unseren Advenstkalendern veröffentlicht hatten.

Dez. 17 2020

Vorgestellt von Jörg Dumont, Mitarbeiter im Kultur: Haus Dacheröden

Olaf Schubert „Wie Dirk B. lernte, den Kapitalismus zu lieben"

Olaf Schubert „Wie Dirk B. lernte, den Kapitalismus zu lieben"
Olaf Schubert „Wie Dirk B. lernte, den Kapitalismus zu lieben"

Nicht ohne Grund wird der Dresdner Comedian Olaf Schubert für seinen außergewöhnlichen Humor gefeiert. Zusammen mit seinem Freund Stephan Ludwig hat er nun das zweite gemeinsame Buch herausgebracht. Da die beiden momentan nicht mit ihrer vom Publikum heißgegeliebten Bühnenshow begeistern können, erfreut es die Fans umso mehr, neue Lektüre in den Händen zu halten. Jörg Dumont vergleicht das Buch kurz und knackig mit „Homo Deus: Eine kurze Geschichte von Morgen" des israelischen Historikers Yuval Noah Harari. Lohnenswertes Intermezzo!

Dez. 16 2020

Vorgestellt von Kentra Pribbernow, Buchhändlerin bei Hugendubel in Erfurt

Nicci French „Eine bittere Wahrheit“

Nicci French „Eine bittere Wahrheit“
Nicci French „Eine bittere Wahrheit“

Thrillerfreunde aufgemerkt. Hier und heute ist Nervenkitzel garantiert. Tabitha ist angeklagt, ihren Nachbarn ermordet zu haben, und alles spricht dafür, dass sie es gewesen ist. Wie soll sie ihre Unschuld beweisen, wenn sie sich nicht mehr an den Tag des Mordes erinnern kann und alles wie unter einer Nebeldecke verborgen scheint und alle Indizien gegen sie sprechen. Nur sie selbst kann es beweisen. Die Buchhändlerin Kentra Pribbernow findet, dass der Roman intelligent konstruiert ist und absolut süchtig macht! Ein Muss für alle, die Spannung lieben.

Dez. 15 2020

Vorgestellt von Monika Rettig, Programmleiterin der Erfurter Herbstlese

Lutz Seiler „Stern 111"

Lutz Seiler „Stern 111"
Lutz Seiler „Stern 111"

Heute gibt es neben der Buchvorstellung von Lutz Seilers neuem Roman „Stern 111“ ein Video mit dem Autor selbst, das am 15. sowie am 29. Dezember ab 19:30 Uhr auf Caroline TV zu sehen ist. Das Werk führt mitten hinein in die Zeit der grundstürzenden Erfahrungen, die wohl alle Menschen machten, die 1989/1990 in der DDR lebten. Monika Rettig beschreibt, wie es Lutz Seiler gelingt, diese verrückte und beflügelnde Zeit ungemein detailreich zu schildern. Seine Sprachmacht, seine Poesie und seine analytische Genauigkeit und sein Humor machen das Buch zu einem großen Lesevergnügen.

Dez. 14 2020

Vorgestellt von Lina Bohn, 11 Jahre

Caroline Bernard „Frida Kahlo und die Farben des Lebens"

Caroline Bernard „Frida Kahlo und die Farben des Lebens"
Caroline Bernard „Frida Kahlo und die Farben des Lebens"

Im heutigen Türchen zeigt uns unsere bislang jüngste Rezensentin, Lina, 11 Jahre, wie sie das Buch um die Lebensgeschichte Frida Kahlos sehr beeindruckt hat. Vorbildhaft wird beschrieben, wie die Malerin ihren eigenen Weg geht, gleich, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss. Nach dem Lesen des Buches betrachtet man die Bilder von Frida Kahlo sicher noch einmal ganz anders, wenn man weiß, in welchen Lebenssituationen sie entstanden sind. Eine berührende Geschichte über eine starke Frau.

Dez. 13 2020

Vorgestellt von Katja Kemnitz, Mitarbeiterin im Kultur: Haus Dacheröden

Eric Mayer „Eric erforscht ... Die Eroberung des Weltalls“

Eric Mayer  „Eric erforscht ... Die Eroberung des Weltalls“
Eric Mayer „Eric erforscht ... Die Eroberung des Weltalls“

Eigentlich wollte uns Eric Mayer am 1. Advent zur diesjährigen Erfurter Herbstlese besuchen, aber das klappte aus bekannten Gründen leider nicht. Trotzdem müssen wir nicht ganz auf seine Einblicke ins Buch „Eric erforscht...die Erobertung des Weltalls“ und die tollen Experimente verzichten. Beim Hamburger Kinderlesefest „Seiteneinsteiger" konnte der Wissensreporter auch nicht vor Publikum auftreten, hat aber seine Performance aufgenommen und im heutigen Türchen dürfen wir sie Euch neben der Buchvorstellung auf Caroline TV zeigen. Seid gespannt!

Dez. 12 2020

Vorgestellt von Marlene Borchers, Literaturwissenschaftlerin

Heinrich Böll „Nicht nur zur Weihnachtszeit"

Heinrich Böll „Nicht nur zur Weihnachtszeit"
Heinrich Böll „Nicht nur zur Weihnachtszeit"

Das satirische Samstagstürichen - vorgestellt von Marlene Borchers - eignet sich bestens dafür, Heinrich Böll (neu) zu entdecken. Die Ernsthaftigkeit seiner Motive und der Hintergründe, die sich in seinen Erzählungen immer wieder finden, sollte hierbei keinesfalls abschrecken – vielmehr sind Bölls Erzählungen auch in dieser Zeit des Jahres eine Bereicherung für den Intellekt, können aber gleichzeitig auch amüsieren. Daher ist vor allem, aber nicht nur die Titelgeschichte wärmstens zu empfehlen und zwar „nicht nur zur Weihnachtszeit". Seit jeher geliebt.

Dez. 11 2020

Vorgestellt von Kathleen Kröger, Mitarbeiterin im Kultur: Haus Dacheröden

@KriegundFreitag „#ich gebe auf“

@KriegundFreitag „#ich gebe auf“
@KriegundFreitag „#ich gebe auf“

Im heutigen Türchen geht es um „kreativen Herausforderungen für Menschen, denen das Leben eigentlich schon Herausforderung genug ist“. Während es in den letzten Jahren Achtsamkeitsbücher für Erwachsene waren, die mit Ausmalbildern und Anleitungen zum perfekten Handlettering ein Stück Alltagshilfe versprachen gibt es mit „#ich gebe auf“ nun eine Alternative für Menschen, denen es beim Kreativwerden weniger um Ästhetik, als um die Sache an sich geht. Auf jeder Seite wartet eine neue Aufgabe, die es mit dem einfachsten Mittel - nämlich Stift - zu bewältigen gilt.

Dez. 10 2020

Gespräch mit Denis Scheck über Corona, Spinatpudding - und gute Bücher

„Wir sollten ein bisschen dankbar sein"

 „Wir sollten ein bisschen dankbar sein"
„Wir sollten ein bisschen dankbar sein"

Heimisches Studierzimmer statt Atrium der Erfurter Stadtwerke – zum Abschluss der Erfurter Herbstlese schaut Denis Scheck per Video auf die Bücher dieses Jahrgangs. Zur Einstimmung plaudert der charmante Literaturkritiker über die Irrungen und Wirrungen, die Corona über die Gesellschaft im Allgemeinen und die Buchbranche im Besonderen brachte und bringt. Scheck mahnt zur Gelassenheit und hofft auf ein „möglichst vollzähliges“ Wiedersehen 2021. Neben den obligatorischen Tipps für Heiligabend gibt er auch einen Ausblick auf sein Weihnachtsfest – und das im Entstehen befindliche Menü.

Dez. 09 2020

Vorgestellt von Olaf Müller, Mitarbeiter im Kultur: Haus Dacheröden

Tom Robbins „Tibetischer Pfirsichstrudel“

Tom Robbins „Tibetischer Pfirsichstrudel“
Tom Robbins „Tibetischer Pfirsichstrudel“

Also, ganz grob beschrieben geht es um den Enkel zweier Baptistenprediger, der in seltsamen Provinzen der USA aufwächst, nach absolvierter Kindheit Journalistik studiert, als Meteorologe für die Luftwaffe im Krieg Dienst leistet, anschließend Kunst studiert und schließlich wieder bei der Zeitung landet. Doch dann fängt der Spaß erst an: Der „Tibetanische Pfirsichstrudel“ ist nämlich eine Autobiographie. Dieser folgen noch acht Romane. Und wer die kennt, vermutete wahrscheinlich schon, dass diese mit Buchstaben angelegte Skurrilitätensammlung zumindest in Teilen auf wahren Begebenheiten beruht. 

Dez. 08 2020

Vorgestellt von Cora Haak, FSJ-Kultur des Kultur: Haus Dacheröden

Deborah Feldman „Unorthodox“

Deborah Feldman „Unorthodox“
Deborah Feldman „Unorthodox“

In der chassidischen Satmar-Gemeinde in Williamsburg, NY, herrschen die strengsten Regeln einer ultraorthodoxen jüdischen Gruppe weltweit. Die Autorin Deborah Feldman erzählt, wie sie Mut und Kraft zum Verlassen der Gemeinde findet – um ihrem Sohn ein Leben in Freiheit zu ermöglichen. Cora Haak hat sich die Serie auf Netflix angeschaut und ist beeindruckt wie ein Buch bzw. die Bilder des Filmes die Befreiung aus den Fesseln religiöser Extremisten so lebensnah, ehrlich, analytisch klug und literarisch so anspruchsvoll erzählen können. Unbedingt lesens- wie gleichsam sehenswert.

Über uns

Erfurter Herbstlese e.V. - Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Unser Literaturverein organisiert seit 1997 die Erfurter Herbstlese, die zu den großen literarischen Veranstaltungsreihen in Deutschland gehört. Es lebe die Erfurter Herbstlese!

Öffnungszeiten

  • Haus Dacheröden:
    Mi - Fr 12.00 - 17.00 Uhr & Sa 10.00 - 15.00 Uhr
    Telefonische Erreichbarkeit:
    Mo - Fr von 9.00 - 17.00 Uhr & Sa 10.00 - 15.00 Uhr

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